Technologie: Südkorea kündigt KI-Projekte über 950 Milliarden Dollar an
Seoul. Südkorea hat neue Projekte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in Höhe von 950 Milliarden Dollar angekündigt. Beteiligt sind südkoreanische Konzerne wie Samsung Electronics und die SK Group sowie US-Technologieunternehmen. Die SK Group habe Verträge im Wert von 750 Milliarden Dollar unterzeichnet, teilte das südkoreanische Präsidialamt nach einem von Präsident Lee Jae Myung in San Francisco ausgerichteten KI-Gipfel mit. Dazu gehöre eine Partnerschaft der Tochter SK Hynix mit dem US-Chipriesen Nvidia über mehr als 500 Milliarden Dollar. Samsung Electronics schloss zudem eine Absichtserklärung mit Broadcom über bis zu 200 Milliarden Dollar ab, die unter anderem Speicherchips und Auftragsfertigung umfasst. Die Vereinbarungen sind der jüngste Schritt von US-KI-Firmen, sich angesichts der hohen Nachfrage nach Rechenleistung frühzeitig Kapazitäten bei Südkoreas führenden Halbleiterherstellern zu sichern. Präsident Lee stellte auf dem Gipfel eine „KI-Erklärung von San Francisco“ vor, die Südkoreas Ambitionen für eine technologische Zusammenarbeit mit den USA skizziert. Er wolle eine Vision für die Zukunft der KI präsentieren und eine globale Kooperation vorschlagen.