Technologie: Wie KI die Banken verändert - die acht wichtigsten Erkenntnisse
Frankfurt. Finanzkrise, Niedrigzinsphase, Coronapandemie: Michael Strauß hat in seiner Karriere viele einschneidende Ereignisse für Banken erlebt. Was aktuell in den Geldhäusern durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) passiert, stellt für den Berater der Boston Consulting Group (BCG) dennoch alles bisher Dagewesene in den Schatten.
„KI ist der größte Treiber von Veränderung im Bankensektor, den ich in den vergangenen 25 Jahren erlebt habe“, sagt Strauß. Er leitet das Finanzdienstleistungsgeschäft von BCG in Zentraleuropa und hat in den vergangenen Jahren mehrere KI-Projekte bei Instituten in Deutschland, Europa und Nordamerika begleitet. Sein Fazit: „Der Einsatz von KI ist das dominierende Thema in den Chefetagen der Banken.“
Neben Strauß hat das Handelsblatt in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Führungskräften, Projektbeteiligten und Analysten über den Einsatz von KI bei Banken gesprochen. Alle sind sich einig, dass die Chancen durch die neue Technologie größer sind als die Risiken. Doch auch Letztere sollten die Geldhäuser keinesfalls unterschätzen.
Die KI sorgt für einen enormen Veränderungsdruck bei den Finanzinstituten. Am Ende könnte eine Gruppe von Banken am stärksten profitieren, von denen es aktuell kaum jemand erwartet. Das Handelsblatt beantwortet die acht wichtigsten Fragen rund um die Geldhäuser und KI.