Teenager crasht mit 115 km/h auf E-Scooter! "In künstlichen Tiefschlaf versetzt"
Während E-Scooter in Deutschland auf 20 km/h gedrosselt sind, können sie in Österreich sogar 25 Kilometer pro Stunde erreichen - zumindest im legalen Rahmen. Wie die Polizei Niederösterreich am Sonntag mitteilte, war es im Gemeindegebiet von Tulln am Vortag zu einem Crash gekommen, bei dem ein junger Wiener mit mehr als der 4,5-fachen erlaubten Höchstgeschwindigkeit unterwegs war - und heftig verunfallte.
Demnach sei er in dem Ort wenige Kilometer nordwestlich von Wien am Abend auf der Donaulände und dem Donauhafen mit seinem Roller entlang gedonnert.
Dabei übersah der 18-Jährige - womöglich durch die spärliche Beleuchtung, wie die Beamten mutmaßten - ein massives Stahltor! Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das zweigliedrige Tor sogar aus seiner Verankerung gerissen wurde.
Der Scooter-Fahrer wurde knapp hinter das Tor geschleudert und erlitt schwere Verletzungen, war laut Polizeiangaben zunächst trotzdem immer noch ansprechbar. Aber: "Er wurde vor Ort vom Notarzt in den künstlichen Tiefschlaf versetzt und mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 2 in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen."
Der Roller-Raser hatte seine Fahrt zuvor mit einer kleinen Kamera aufgezeichnet, wodurch die Polizisten feststellen konnten, dass er kurz vor dem Unfall die absurde Geschwindigkeit von 115 km/h erreicht hatte.
Auch hierzulande nehmen E-Scooter-Unfälle weiter zu. Laut Statistischem Bundesamt gab es 2025 16.496 (2021 waren es "nur" 5535) solcher Crashs mit Personenschaden, bei denen insgesamt 38 Menschen ums Leben kamen!
In Deutschland sind ebenfalls besonders junge Menschen oft an derartigen Unfällen beteiligt. Ein Fall, in dem ein E-Scooter-Fahrer mit einem Tempo wie der 18-jährige Österreicher unterwegs war, ist allerdings nicht bekannt.