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Teil von Schädeldecke entfernt: Ina Borck verrät den Grund

Unterhaltung

Ina Borck (30) blickt auf die wohl schwerste Zeit ihres Lebens zurück. Auf Instagram hat die Influencerin nun mehrere Aufnahmen aus den Wochen nach ihrem Schlaganfall geteilt – darunter Bilder, auf denen ihr Kopf stark angeschwollen und ihr Gesicht deutlich verzogen ist. Erstmals erklärt sie dort auch genauer, warum die Ärzte ihr vorübergehend einen Teil der Schädeldecke entfernen mussten. Ihr Gehirn sei nach dem Schlaganfall so massiv angeschwollen, dass der Druck in ihrem Kopf lebensgefährlich geworden sei. Mit dem Eingriff wollten die Mediziner dem Gehirn ausreichend Platz zum Anschwellen geben und gleichzeitig den gefährlichen Druck reduzieren. Das entnommene Stück Schädeldecke wurde währenddessen eingefroren und eingelagert, bis es wieder eingesetzt werden konnte. Für Ina begann damit eine Phase, in der sie sich in ihrem eigenen Körper kaum wiedererkannte – und die sie ihren Followern nun schonungslos vor Augen führt.

Da ihr Gehirn an einigen Stellen nicht mehr geschützt war, befand sich Ina nach eigener Aussage in ständiger Gefahr. Rund vier Monate lang musste sie deshalb bei jeder Bewegung einen Helm tragen – selbst auf dem kurzen Weg zur Toilette, zur Kaffeestation oder zur Therapie. Besonders im Hochsommer sei das eine große Belastung gewesen: "Ich wollte das Ding nur noch loswerden …", schreibt sie zu den Fotos. Jeden Tag wurde ihr Kopfumfang gemessen, denn erst ab einem bestimmten Wert konnte ein Termin für die nächste Operation festgelegt werden. Als schließlich 57 Zentimeter erreicht waren, stand der Eingriff fest. Jede einzelne Messung sei für sie hochemotional gewesen, da sie dem Termin so sehr entgegengefiebert habe. Im November war ihr Gehirn schließlich weit genug abgeschwollen, sodass die eingelagerte Schädeldecke wieder eingesetzt werden konnte. Die Operation verlief erfolgreich – anschließend waren intensivere Therapien und deutliche Fortschritte möglich.

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