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Telekom-Aktie bricht ein - ausgerechnet SpaceX ist der Grund!

Wirtschaft

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Einstieg ins Mobilfunkgeschäft steht bevor

Nach unternehmenseigenen Angaben sind Funkfrequenzen mit niedriger Bandbreite das letzte fehlende Puzzlestück, um mit Starlink Mobile in den US-amerikanischen Mobilfunk einzusteigen und sich als großer, landesweit agierender Anbieter zu positionieren.

Was dem Konzern nach dem Erwerb der Low-Band-Frequenzen noch fehlt, ist eine Lizenz der US-Bundesbehörde FCC, welche für Kommunikationsangelegenheiten zuständig ist. Angesichts der Regierungsnähe von Musk und SpaceX sollte es sich hierbei aber nur um eine Formalität handeln.

Sobald die nötige Lizenz vorliegt, wird Starlink Mobile damit beginnen können, sein Satelliten-Netzwerk in Kombination mit terrestrischen Übertragungsanlagen für direkten Endgeräteempfang zu nutzen und klassische Übertragungswege wie Funkmasten zu umgehen, was Kostenvorteile bringen soll – auch für Kundinnen und Kunden, um diese zum Umstieg zu bewegen.

Telekommunikationsanbieter unter Verkaufsdruck

Der nachbörslich veröffentlichte Bericht erzielte umgehend Wirkung. Im erweiterten Handel fielen die Kurse von klassischen Telekommunikationsanbietern wie AT&T und Verizon. Auch die Anteile der Telekom-Tochter T-Mobile US gerieten unter Druck. Sie verloren 6,6 Prozent und reißen damit auch die Aktie der Deutschen Telekom in die Tiefe, die am Freitagmorgen schon im vorbörslichen Handel 5 Prozent an Wert eingebüßt hat.

Zu den Leidtragenden gehört auch Mitbewerber AST SpaceMobile, dessen Anteile in der US-Nachbörse rund 4 Prozent nachgaben. Das Unternehmen arbeitet ebenfalls an der direkten Übertragung von Satelliten und Endgeräten und könnte gegenüber SpaceX, dessen Aktie über 2 Prozent zulegen konnte, ins Hintertreffen geraten.

Fazit: Konkurrenz ja, aber auch erfolgreich?

Die Anzeichen für einen zeitnahen Einstieg von SpaceX ins Mobilfunkgeschäft verdichten sich, nachdem in der Nacht zum Freitag der Erwerb umfangreicher Funkfrequenzen bekannt wurde. Sobald die FCC ihre Zustimmung erteilt hat, könnte Starlink Mobile mit dem Testbetrieb und dann auch rasch mit dem Rollout eines entsprechenden Angebotes beginnen.

Für die aktuellen Marktführer ist das zunächst eine schlechte Nachricht, entsprechend empfindlich reagierten in der US-Nachbörse deren Anteile. Ob der Einstieg von SpaceX aber tatsächlich zu massenhaften Kündigungen oder einem Preiskampf führt, muss abgewartet werden – allein schon Musk dürfte dafür sorgen, dass viele Kundinnen und Kunden auf einen Wechsel verzichten.

Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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