Telekommunikation: Hedgefonds Elliott steigt bei der Deutschen Telekom ein
Der unbequeme Investor hat eine größere Beteiligung an der Telekom aufgebaut. Statt auf eine mögliche Fusion mit der US-Tochter T-Mobile zu bauen, setzt er sich für Aktienrückkäufe ein.
Elliott-Gründer Singer, Telekom-Logo: Der Investor stellt sich gegen Konzernchef Höttges. Foto: Imago, Bloomberg
San Francisco, Frankfurt, Düsseldorf. Der US-Hedgefonds Elliott Investment Management hat eine größere Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut. Das erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen informierter Personen. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über den Einstieg berichtet.
Der gefürchtete aktivistische Investor stellt sich den Informationen zufolge gegen einen Zusammenschluss der Telekom mit ihrer Tochter T-Mobile US. Stattdessen solle der Wert für die Aktionäre auf anderen Wegen gesteigert werden, etwa durch größere Aktienrückkäufe.
Elliott halte die Telekom im Vergleich zu Konkurrenten für unterbewertet und fordere das Management zum Gegensteuern auf, hieß es weiter. Damit legt sich Elliott-Gründer Paul Singer, einer der mächtigsten Investoren der Welt, direkt mit Telekom-Chef Timotheus Höttges an.
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