Tennis China Open Peking: A. Zverev gegen C. Norrie - Liveticker - 1. Runde - 2026
Zverev - Norrie 1:2
Während der Aufschlag nach wie vor funktioniert, trifft Zverev die Filzkugel mit der Vorhand unsauber. Mehr aber scheint der US-Open-Sieger in diesem Spiel nicht hergeben zu wollen.
Zverev - Norrie 1:2
Norrie serviert durch die Mitte, spielt dann einen schwierigen Vorhandstopp cross. Den erläuft Zverev zwar, wird dann aber vom Briten passiert. Dann gelingt Norrie das erste Ass des Matches. Damit holt sich der 31-Jährige das Spiel und legt wieder vor.
Zverev - Norrie 1:1
Auch bei Norrie kommt der Erste recht zuverlässig - sechs von acht. Das bringt gerade den unproblematischen Punkt zum 30:15.
Zverev - Norrie 1:1
Doch inzwischen serviert Zverev gut, auf den Ersten ist Verlass, der kommt mit der einen Ausnahme zu Beginn immer. Und so zieht der 29-Jährige das Spiel auf seine Seite, gleicht zum 1:1 aus.
Zverev - Norrie 0:1
In etwa diesem Bereich landet kurz darauf auch eine cross gespielte Rückhand. Die unnötigen Patzer bedeuten 15:30.
Zverev - Norrie 0:1
Auch Zverev muss anfangs den zweiten Aufschlag bemühen, bestimmt dennoch den folgenden Ballwechsel und treibt den Widersacher in den Fehler. Allerdings verzieht der Hamburger anschließend eine Vorhand inside-out recht leichtfertig.
Zverev - Norrie 0:1
Nun aber möchte auch der Deutsche mitmischen, baut Druck auf, geht nach vorn und spielt den hohen Volley sicher rein. Doch mehr gibt es für ihn nicht zu holen. Kurz darauf unterläuft ihm ein Vorhandfehler und Norrie hat das erste Spiel im Sack.
Zverev - Norrie 0:0
Danach spielt Norrie Aufschlag plus eins. Die Vorhand sitzt, das ist schon der zweite Winner. Im Anschluss verhilft Zverev dem Gegner mit einem Fehler zu drei Spielbällen.
1. Satz
Soeben eröffnet Norrie das Match, benötigt den zweiten Aufschlag. Es entwickelt sich ein erster Ballwechsel, den der Brite dank eines Netzrollers für sich entscheidet.
Head 2 Head
Zum zwölften Mal stehen sich beide Profis anlässlich eines offiziellen Tennismatches gegenüber. Das erste Duell ging 2013 bei einem Junioren-Turnier in Roehampton auf Rasen an Zverev. Ein paar Wochen später traf man sich bei einem Future in Winnipeg. Dort hatte Norrie das bessere Ende – genau wie 2014 bei einem Challenger in Adelaide. Seit sich die beiden ab 2019 auf der ATP-Tour gegenüberstehen, gewinnt immer der Deutsche, achtmal war das bisher der Fall. Bei den Matches in diesem Jahr – in Melbourne und Cincinnati – holte der Brite aber stets zumindest einen Satz.
Einmarsch und Münzwurf
In diesem Augenblick betreten unsere Protagonisten den Platz. Nach einigen Handgriffen der Vorbereitung trifft man sich zusammen mit dem französischen Stuhlschiedsrichter Renaud Lichtenstein zur Wahl am Netz. Die Münze fällt zugunsten des Briten, der sich für Aufschlag entscheidet. Anschließend spielen sich beide noch etwas wenig ein.
Zverev in Peking
Auch Zverev musste bei seinem ersten Auftritt 2015 in der Quali die Segel streichen, war somit 2016 erstmals Teil des Hauptfeldes und ist das jetzt zum siebten Mal. Gewinnen konnte der Hamburger diese Veranstaltung noch nicht, erreichte aber dreimal das Halbfinale (2017, 2019, 2023). Vor zwölf Monaten war im Viertelfinale Endstation. In diesem Jahr ist Zverev topgesetzt.
In Kürze
Soeben nutzt Roman Safiullin seinen ersten Matchball, schlägt den an vier gesetzten Flavio Cobolli mit 6:3 und 6:2. Damit ist der Diamond Court in Kürze frei für unser Match, welches gegen 10:00 Uhr MESZ beginnen dürfte.
Norrie bei den China Open
In Peking nahm Norrie 2018 erstmals Anlauf, scheiterte in der zweiten Qualifikationsrunde. Ein Jahr später stand er im Hauptfeld und erreichte als Achtelfinalist sein bestes Ergebnis. Im vergangenen Jahr war in Runde eins Schluss. Nun steht der ungesetzte Brite zum vierten Mal im Hauptfeld dieses Turniers.
Mäßige Saison
Derzeit wird Norrie in der Weltrangliste an Position 40 geführt. Als beste Ergebnisse dieser Saison gelten das Viertelfinale in Indian Wells und das Halbfinale in Los Cabos. Bei den letzten drei Grand-Slam-Turnieren scheiterte der 31-Jährige gleich in der ersten Runde.
Einst die Nummer acht der Welt
Norrie ist ein ziemlich internationaler Sportler. Mutter Waliserin, Vater Schotte, geboren in Johannesburg (Südafrika), aufgewachsen in Neuseeland, Studium in den USA, spielt mittlerweile unter britischer Flagge. Und der Linkshänder war auch schon ziemlich erfolgreich, gewann 2021 in Indian Wells sogar ein Masters, erreichte im Jahr darauf das Halbfinale in Wimbledon und stürmte bis auf Platz acht der Weltrangliste. Doch der letzte seiner fünf Turniersiege liegt eine Weile zurück. 2023 beim 500er in Rio de Janeiro ist das gewesen. Seither stand Norrie noch zweimal im Endspiel von Metz (2024, 2025).
Verzögerung
Unser Match ist auf dem Diamond Court angesetzt. Dort jedoch haben am frühen Morgen (MESZ) zwei Chinesinnen ziemlich viel Zeit verbracht. Es dauerte beinahe drei Stunden, ehe die Olympiasiegerin Qinwen Zheng ihre Landsfrau Han Shi in drei Sätzen niedergerungen hatte. Derzeit sind Roman Safiullin und Flavio Cobolli am Werk. Da sich deren Match im ersten Satz befinden, werden wir uns wohl noch eine knappe Stunde gedulden müssen. Bis gegen 10:00 Uhr MESZ könnte das schon noch dauern.
Tolle Saison, starke Bilanzen
Natürlich würde das die famose Saison des Deutschen krönen. Zwar gewann Zverev lediglich zwei Turnier, aber das waren sozusagen die richtigen – nämlich die French und die US Open. Seine Grand-Slam-Bilanz des Jahres gestaltet sich eindrucksvoll. Einzig in Melbourne fehlte ein Schritt ins Finale, bei den anderen Majors spielt der Rechtshänder um den Titel. Dazu kommen 2026 noch das Endspiel in Madrid und sechs Halbfinals. In der Vergangenheit hat Zverev auch schon die ATP Finals (2018, 2021) und Olympiagold (2021) gewonnen. Unter seinen inzwischen 26 Karrieretitel befinden sich also einige herausragende Triumphe.
Bald Nummer eins der Welt?
Als Weltranglistenzweiter hat Zverev längst den Tennisthron ins Visier genommen. Spitzenreiter Jannik Sinner fehlt nach wie vor verletzt und müsste zudem deutlich mehr Punkte aus dem Vorjahr verteidigen – bis zum Saisonende mehr als dreimal so viele wie Zverev. Der Südtiroler holte hier in Peking vor zwölf Monaten den Titel, büßt also allein durch seine Abwesenheit stattliche 500 Punkte ein. Theoretisch könnte der Deutsche mit Turniersiegen in Peking und beim Masters in Shanghai bereits Mitte Oktober erstmals die Nummer eins der Welt werden.
Erfolg reiht sich an Erfolg
Aktuell schwimmt Zverev auf einer Erfolgswelle. Bei den US Open errang der Hamburger seinen zweiten Grand-Slam-Titel, führte Deutschland danach in Halle/Westfalen zum Final 8 des Davis Cups und bescherte den Europäern am vergangenen Wochenende in London dann auch noch mit dem entscheidenden Sieg gegen Learner Tien den Laver Cup. Doch damit nicht genug, ein großes Ziel bleibt.