Tennis Rolex Shanghai Masters: A. Zverev gegen A. Bublik - Liveticker - Achtelfinale - 2026
Zverev - Bublik: 7:6, 1:1
Der Kasache hat sich nun wieder etwas beruhigt und serviert wieder stärker.
Zverev - Bublik: 7:6, 1:0
Bei 15:15 setzt es ein Ass durch die Mitte.
Zverev - Bublik: 7:6, 1:0
Kann Zverev die Schwächephase seines Gegners direkt nutzen und ein Break spielen? Im ersten Punkt spielt Zverev einen schwachen Return genau auf die Vorhand seines Gegner. Dieser spielt den Ball jedoch mit voller Wucht ins Netz.
Zverev - Bublik: 7:6, 1:0
Am Ende lässt sich der Deutsche davon nicht beeindrucken und überzeugt mit starken Aufschlägen. Bublik wirkt auch sehr frustriert und verschlägt lustlos ohne Bewegung eine Rückhand zum Spielverlust.
Zverev - Bublik: 7:6, 0:0
Zverev beginnt den zweiten Satz mit eigenem Aufschlag. Bublik ist immer noch außer sich über den Satzverlust und redet nach den Ballwechseln ohne Pause lautstark mit seiner Box. Auch wenn Zverev bereit ist aufzuschlagen.
Satzfazit:
Zverev entscheidet den ersten Satz im Tiebreak mit 8:6 für sich. Die Partie nahm schnell den erwarteten Verlauf an. Beide Spieler dominierten bei eigenem Aufschlag und brachten ihre Servicegames über weite Strecken ohne größere Probleme durch. Insgesamt mussten Zverev und Bublik jeweils nur einen Breakball abwehren. Im Tiebreak schien Bublik dann bereits auf dem Weg zum Satzgewinn zu sein und führte mit 6:3. Zverev blieb jedoch ruhig, gewann fünf Punkte in Folge und drehte den Tiebreak noch komplett zu seinen Gunsten.
Zverev - Bublik: 7:6 (8:6)
Zverev bleibt eiskalt! Der Deutsche greift nach dem Aufschlag direkt an und spielt einen Volley in die freie rechte Ecke.
Zverev - Bublik: 6:6 (7:6)
Der Kasache ist nun viel zu ungenau und nutzt seine Chancen am Netz nicht. Auf der anderen Seite bewegt sich Zverev allerdings auch extrem gut und kann Bublik am Ende erfolgreich am Netz passieren. Er bekommt nun seinen ersten Satzball bei eigenem Aufschlag.
Zverev - Bublik: 6:6 (6:6)
Unglaublich! Zverev holt einen 3:6 Rückstand auf. Beim dritten Satzball spielt er nur durch die Mitte. Bublik bewegt sich nicht ausreichend, trifft den Ball mit dem Rahmen und er landet im Aus.
Zverev - Bublik: 6:6 (5:6)
Auch den zweiten Satzball wehrt Zverev erfolgreich ab. Diesmal profitiert er von dem Stop seines Gegners, da er diesen viel zu hoch ansetzt.
Zverev - Bublik: 6:6 (4:6)
Bei eigenem Aufschlag übernimmt Zverev wieder Spielkontrolle und verteilt die Bälle erfolgreich von rechts nach links.
Zverev - Bublik: 6:6 (3:6)
Der Kasache behauptet sich nun immer besser in den Ballwechseln. Er lauert nur darauf seinen Gegner mit einem Stop auf dem Konzept zu bringen und ihn dann am Netz zu passieren.
Zverev - Bublik: 6:6 (3:4)
Im Punkt danach kommt Zverev vor ans Netz und hat viel Glück, dass der Ball von der Netzkante hoch abspringt. Deswegen kann er einen hohen Rückhandvolley als Winner spielen.
Zverev - Bublik: 6:6 (2:4)
Auch Zverev bleibt mit einem Service-Winner am Ball und verkürzt auf 2:4.
Zverev - Bublik: 6:6 (1:4)
Das Mini-Break kann er mit zwei Service-Winnern schnell bestätigen.
Zverev - Bublik: 6:6 (1:2)
Der Kasache spielt das erste Mini-Break in diesem Tiebreak. Er spielt einen langsamen hohen Ball auf Zverev's Rückhand, welchen der Deutsche völlig ohne Not ins Netz spielt.
Zverev - Bublik: 6:6 (1:1)
Bublik und Zverev beginnen beide mit einem Service-Winner.
Zverev - Bublik: 6:6
Wieder spielt Zverev den Stop. Sein Gegenüber kommt eigentlich locker an den Ball, doch er legt die Murmel mit der Vorhand neben die Linie.
Zverev - Bublik: 5:6
Es bleibt spannend. Bublik schafft es zwar in den Ballwechsel, doch dann legt er eine Vorhand in die Maschen. Der Return bei Einstand fliegt ins Aus und es gibt Spielball.
Zverev - Bublik: 5:6
Bei Einstand stellt Bublik seine Qualitäten in der Defensive unter Beweis. Aus dieser kann er sich mit einer Rückhand longline befreien und dann erfolgreich angreifen. Es gibt Satzball.
Zverev - Bublik: 5:6
Darauf folgt allerdings wieder ein Rückhandfehler und es geht über 30:30.
Zverev - Bublik: 5:6
Nun zeigt auch der Hamburger, dass er die Stops beherrscht. Mit viel Gefühl legt er einen Volleystop minimal hinter das Netz.
Zverev - Bublik: 5:6
Zverev serviert nun gegen den Satzverlust um sich in den Tiebreak zu retten. Tatsächlich gibt er im zweiten Punkt seinen ersten Punkt bei erstem Aufschlag ab, da er eine Rückhand verlegt.
Zverev - Bublik: 5:6
Mit einem blauen Auge kommt der Kasache davon und gewinnt sein Aufschlagspiel. Den ersten Spielball verwandelt er mit einem Ass nach außen.
Zverev - Bublik: 5:5
Den Breakball wehrt er mit einem Service-Winner ab.
Zverev - Bublik: 5:5
Bei 30:30 bekommt Zverev die Chance auf einen Breakball. Wieder setzt Bublik früh zum Stop an, doch dieser misslingt ihm komplett und er landet im Aus.
Zverev - Bublik: 4:5
Als Returnspieler bekommt er allerdings so viel Druck, dass er nicht dazu kommt Stops zu spielen. Diese wären vermutlich auch weniger erfolgreich, da Zverev bei eigenem Service auf der Grundlinie steht.
Zverev - Bublik: 4:5
Auch der zweite Stop in diesem Spiel ist erfolgreich. Diesmal kommt Zverev noch an den Ball. Jedoch trifft er diesen mit dem Rahmen und der fliegt ins Aus.
Zverev - Bublik: 4:4
Immer wieder schafft es der Kasache seinen Gegnern mit Stops zu überraschen. Zverev sieht diese bislang zu spät.
Zverev - Bublik: 4:4
Wie gewohnt serviert Zverev in druckvollen Momenten noch besser und überzeugt mit zwei Service-Winnern zum Spielgewinn.
Zverev - Bublik: 3:4
Bei 15:15 hat Zverev viel Glück. Da er über den zweiten Aufschlag gehen musste, gerät er direkt in die Defensive und kann nur reagieren. Am Ende profitiert er davon, dass eine Vorhand von Bublik knapp neben der Linie landet. Im Punkt danach setzt es allerdings einen Returnwinner und es gibt die erste Chance auf einen Breakball.
Zverev - Bublik: 3:4
Der Hamburger darf nun mit neuen Bällen servieren. Kann er den Vorteil nutzen und weiter so sicher durch seine Aufschlagspiele maschieren?
Zverev - Bublik: 3:4
Für die Rückschläger sieht es auf beiden Seiten düster aus. Falls mal ein Return ins gegnerische Feld kommt, dann ist dieser viel zu kurz, sodass der Aufschläger nach dem Aufschlag direkt angreifen kann.
Zverev - Bublik: 3:3
Ganz anders ist es bei eigenem Aufschlag. Er beginnt mit einem Ass und einem Vorhandwinner direkt nach dem Aufschlag.
Zverev - Bublik: 3:3
Auch er macht einen Returnfehler nach dem nächsten und verliert das Spiel zu Null.
Zverev - Bublik: 2:3
Bei Rückschlag geht für den Kasachen bislang noch gar nichts.
Zverev - Bublik: 2:3
Auch die Returns Nummer drei und vier landen im Aus.
Zverev - Bublik: 2:2
Nach 0:30 setzt es allerdings zwei gute Aufschläge mit zwei folgenden Returnfehler.
Zverev - Bublik: 2:2
Ist das die Chance für den Deutschen? Bublik beginnt mit einem Ass und einem einfachen Vorhandfehler.
Zverev - Bublik: 2:2
Zverev hat bei eigenem Aufschlag wieder keine Probleme und gewinnt sein Aufschlagspiel ohne Punktverlust.
Zverev - Bublik: 1:2
Direkt in den ersten Spielen zeigt sich das zu erwartende Spiel. Zverev steht ein gutes stück hinter der Grundlinie und versucht die Ballwechsel lang zu halten. Sein Gegner hingegen geht auf nahezu jeden Ball voll drauf und fackelt nicht lange dabei ans Netz zu kommen.
Zverev - Bublik: 1:2
Auch Bublik hat weiterhin keine Probleme bei eigenem Aufschlag und gewinnt sein Aufschlagspiel durch einen Returnfehler bei 40:0.
Zverev - Bublik: 1:1
Der Deutsche steht eigentlich gerne einige Meter hinter der Grundlinie. Gegen Bublik muss er dabei jedoch äußerst wachsam sein, da der Kasache gerne zu sehr platzierten Stops neigt.
Zverev - Bublik: 1:1
Mit einem Service-Winner beendet Zverev sein erstes Aufschlagspiel und gibt dabei nur einen Punkt ab.
Zverev - Bublik: 0:1
Bei 15:15 kann er auf einen starken Service direkt angreifen. Bublik ahnt zwar die richtige Ecke, hat jedoch keine Chance an den Ball zu kommen.
Zverev - Bublik: 0:1
Wie kommt Zverev in sein Aufschlagspiel? Gleich zu Beginn kann er sich keinen freien Punkt mit dem Aufschlag erspielen und legt nach drei Schlägen eine Rückhand neben das Feld.
Zverev - Bublik: 0:1
Ballwechsel kommen noch nicht wirklich zustande. Bublik beginnt mit starken Aufschlägen und aggressiven Schlägen mit der Vorhand.
Zverev - Bublik: 0:0
Der Kasache scheint dafür nicht irritiert zu sein und antwortet mit einem weiteren Service-Winner.
Zverev - Bublik: 0:0
Zverev ist dafür bekannt viele seiner Breaks direkt im ersten Spiel zu gewinnen. Bei 15:15 legt er jedoch einen Return in die Maschen. Direkt danach geht er zu seiner Tasche um schon den Schläger zu wechseln.
Zverev - Bublik: 0:0
Bublik beginnt die Partie mit eigenem Aufschlag. Er startet mit einem Ass nach außen.
Münzwurf
Zverev hat die Wahl gewonnen und sich für Rückschlag entschieden.
Einlauf
Die Spieler sind auf dem Court. In wenigen Augenblicken geht es los.
Direkter Vergleich spricht überraschend für Bublik
Der direkte Vergleich ist aus Zverevs Sicht ungewöhnlich deutlich. Bublik führt mit 3:1. Der Kasache gewann die ersten beiden Begegnungen 2021 in Rotterdam und 2022 im Finale von Montpellier jeweils in zwei Sätzen. Zverev feierte seinen bislang einzigen Erfolg 2023 auf Sand in Monte-Carlo, ehe Bublik wenige Monate später im Halbfinale von Halle wieder mit 6:3 und 7:5 gewann. Auf Hartplatz steht es bislang 2:0 für Bublik. Das heutige Duell ist allerdings das erste Aufeinandertreffen der beiden seit mehr als drei Jahren. Zverev befindet sich inzwischen in einer völlig anderen sportlichen Situation und geht nach seiner starken Saison als Favorit in die Begegnung. Dennoch dürfte der Deutsche gewarnt sein. Bublik hat bereits mehrfach gezeigt, dass ihm Zverevs Spiel liegt und er mit seinem Aufschlag sowie seiner unorthodoxen Spielweise Probleme bereiten kann. Der Sieger zieht ins Viertelfinale des Shanghai Masters ein.
Bubliks unberechenbares Spiel als Herausforderung
Bublik zählt zu den ungewöhnlichsten Spielern der Tour. Der Kasache kombiniert einen extrem starken Aufschlag mit viel Variation, Stopps und überraschenden Tempowechseln. Gleichzeitig scheut er auch riskante Schläge nicht und kann dadurch innerhalb kürzester Zeit den Rhythmus eines Matches verändern. Für Zverev dürfte es entscheidend sein, sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Der Deutsche besitzt von der Grundlinie die größere Konstanz und dürfte versuchen, Bublik möglichst häufig in längere Ballwechsel zu verwickeln. Besonders wichtig wird allerdings der Return sein. Gegen Nakashima verlor Bublik bei seinem zweiten Aufschlag nur sechs Punkte. Zverev muss deshalb die wenigen Chancen nutzen, die sich ihm bei gegnerischem Service bieten.
Bublik übersteht Krimi gegen Nakashima
Auch Bublik hat seine ersten beiden Aufgaben erfolgreich gemeistert. Zum Auftakt bezwang der Kasache Tomas Machac mit 6:4 und 7:6. Dabei zeigte er bereits seine enorme Aufschlagstärke und servierte 18 Asse. 85 Prozent seiner Punkte nach dem ersten Service gingen an Bublik. Noch enger wurde es in der dritten Runde gegen Brandon Nakashima. Bublik verlor den ersten Satz im Tiebreak, kämpfte sich anschließend aber zurück und setzte sich nach knapp zweieinhalb Stunden mit 6:7, 6:3 und 7:6 durch. Der Kasache schlug dabei beeindruckende 22 Asse und gewann 83 Prozent der Punkte nach seinem ersten Aufschlag. Bei eigenem Service ließ er im gesamten Match keinen einzigen Breakball zu. Damit treffen heute zwei der stärksten Aufschläger des Turniers aufeinander. Kurze und problemlos gewonnene Servicegames wären deshalb keine Überraschung.
Zverev muss gegen Halys kämpfen
Nach einem Freilos zum Auftakt startete Zverev mit einem 6:4 und 7:6 gegen Yibing Wu in das Turnier. Deutlich mehr Arbeit wartete anschließend gegen Quentin Halys. Der Weltranglistenzweite setzte sich nach drei umkämpften Sätzen mit 6:4, 6:7 und 6:3 durch und feierte damit seinen 60. Sieg in dieser Saison. Vor allem bei eigenem Aufschlag präsentierte sich Zverev gegen den Franzosen wieder äußerst stabil. Er servierte 19 Asse und ließ während seiner 16 Aufschlagspiele keinen einzigen Breakball zu. Gleichzeitig war der Deutsche von der Grundlinie der konstantere Spieler und machte deutlich weniger einfache Fehler als Halys. Nach seinem US-Open-Triumph befindet sich Zverev damit weiterhin in starker Form. In Shanghai möchte der 29-Jährige nun erstmals seit 2019 wieder über das Achtelfinale hinauskommen. Damals erreichte er sogar das Finale des Masters.