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Tennis Rolex Shanghai Masters: A. Zverev gegen Y. Wu - Liveticker - 2. Runde - 2026

Sport

Zverev - Wu 0:0

Wu bringt erste Aufschläge, Zverev steht ständig das Netz im Weg. Das bedeutet rasch drei Spielbälle.

1. Satz

Soeben eröffnet Wu das Match. Der erste Aufschlag kommt auf Anhieb. Es entwickelt sich gleich ein längerer Ballwechsel, den Zverev mit einer unsauber getroffenen Vorhand beendet.

Ein Sieg noch

Findige Mathematiker haben errechnet, dass Zverev mit einem Sieg heute den Sprung an die Spitze der Weltrangliste definitiv klarmachen würden – allerdings nicht sofort. Doch was auch immer dann in den kommenden Wochen passiert, es würde ihn bis zum Jahresende zwangsläufig auf Platz eins spülen.

Head 2 Head

Erst zum zweiten Mal stehen sich beide Spieler anlässlich eines offiziellen Matches gegenüber. Die bislang einzige Partie stieg 2023 in Genf auf Sand. Das Viertelfinale dauerte damals nicht lange. Beim Stand von 4:1 im ersten Satz profitierte Zverev von der Aufgabe des Gegners.

Einmarsch und Münzwurf

In diesem Augenblick betreten unsere Protagonisten den Stadium Court. Nach einigen Handgriffen der Vorbereitung trifft man sich zusammen mit dem schwedischen Stuhlschiedsrichters Mohamed Lahyani zur Wahl am Netz. Die Münze fällt zugunsten von Zverev, der sich für Rückschlag entscheidet. Anschließend spielen sich beide noch etwas ein.

Zverev in Shanghai

Zverev debütierte in Shanghai 2016. Bereits zwei Jahre später stand der Hamburger im Halbfinale und erreichte 2019 als bislang bestes Abschneiden das Endspiel. Im vergangenen Jahr war in der dritten Runde Feierabend. Als topgesetzter Spieler hatte Zverev ein Freilos bestreitet also in diesem Jahr sein erstes Match in Shanghai. Ind er Doppelkonkurrenz ist der 29-Jährige gemeinsam mit Marcelo Melo auch am Start. Das Duo greift voraussichtlich morgen ins Geschehen ein.

In Kürze

Lange hat Daniel Altmaier dem US-Open-Finalisten Paroli geboten und zieht im Tie-Break des zweiten Satzes dann doch den Kürzeren. Ben Shelton nutzt soeben seinen zweiten Matchball zum 6:3 und 7:6. Damit ist der Stadium Court in Kürze frei für unser Match, welches gegen 8:25 Uhr MESZ beginnen könnte.

Wu beim Masters in Shanghai

In Shanghai ist Wu zum fünften Mal seit seinem Debüt 2017 dabei. Vor zwei Jahren spielte er hier sein bislang bestes 1.000er-Turnier, schaffte es in die dritte Runde. Bei der letzten Austragung 2025 musste er sein Auftaktmatch gegen Dalibor Svrčina nach verlorenem ersten Satz aufgeben. Als Wildcard-Spieler schlug Wu zum Auftakt am Mittwoch den US-Amerikaner Michael Zheng in zwei Sätzen.

Turniersieg und fast Top 50

Wu stand vor drei Jahren bereits auf Platz 54 der Weltrangliste. 2023 erreichte der Rechtshänder auch in der Tat mal ein Endspiel auf der ATP-Tour. Und Wu gewann dieses in Dallas gegen John Isner in drei Tie-Breaks. Bei Masters- und Major-Turnieren kam der Chinese noch nie über die dritte Runde hinaus, hat aber insgesamt sieben Challenger-Titel auf dem Konto. Zudem gewann er als Junior 2017 sowohl die Einzel- als auch die Doppelkonkurrenz der US Open.

Verzögerung

Aktuell sind auf dem Stadium Court noch Ben Shelton sowie Daniel Altmaier am Werk. Der an drei gesetzte US-Amerikaner hat den ersten Satz gewonnen. Im zweiten Durchgang hält der Deutsche gut dagegen, hatte eben Breakball, konnte diesen aber nicht zur 4:2-Führung nutzen. Bis etwa 8:00 Uhr MESZ könnte uns die Partie noch an Wartezeit bescheren.

Silber bei den Asienspielen

Wu weilte zuletzt bei den Asienspielen, gewann dort zum zweiten Mal nach 2018 die Silbermedaille. Am vergangenen Wochenende zog der Chinese im Finale gegen Coleman Wong aus Hongkong glatt in zwei Sätzen den Kürzeren. Auf ATP-Ebene verzeichnete der 26-Jährige als Viertelfinalist von Acapulco sein bestes Saisonergebnis, gewann darüber hinaus das Challenger-Turnier in Sarasota und ist aktuell die Nummer 113. der Welt.

Phänomenale Saison

Als Weltranglistenerster würde Zverev eine grandiose Saison krönen. Zwar holte der Rechtshänder 2026 lediglich zwei Titel, doch die Auswahl dieser hätte kaum besser ausfallen können. Der Deutsche gewann die French und die US Open. Darüber hinaus war seine Grand-Slam-Bilanz des Jahres famos, denn auch in Wimbledon stand er im Endspiel und erreichte in Melbourne, wo er 2025 schon Finalist war, die Vorschlussrunde. Zuletzt führte Zverev Deutschland ins Final 8 des Davis Cups und bescherte Team Europa den Gewinn des Laver Cups. Erst jüngst in Peking setzte es mal wieder einen Dämpfer, da war bereits im Viertelfinale in drei Sätzen gegen Novak Djokovic Schluss. Doch der Serbe ist in der chinesischen Hauptstadt ja bekanntlich unschlagbar.

Mission Nummer eins

Deutschlands Nummer eins ist Zverev schon länger, topgesetzt ist der Hamburger in Shanghai zum wiederholten Mal, ersehnte Grand-Slam-Titel nennt der 29-Jährige inzwischen auch sein Eigen. Was fehlt nun noch zum Glück? Als großes Ziel bleibt der Sprung an die Spitze der Weltrangliste. Abhängig vom Abschneiden hier in Shanghai und anschließend beim 500er in Wien, könnte dieser schon in wenigen Wochen gelingen. Der Weg ist frei durch die Verletzungen der Konkurrenz. An Wert würde die Sache für Zverev dadurch nicht verlieren. Andere Spieler schwächeln, sind nicht fit, das gehört dazu. Als der Deutsche im Juni 2022 kurz davor stand, den Tennisthron zu erobern, stoppte ihn im Halbfinale von Roland Garros eine schwere Verletzung.

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