Tennis Shanghai Masters: A. Zverev gegen A. Davidovich F - Liveticker - Halbfinale - 2026
A. Zverev - A. Davidovich Fokina: 1:1
Alexander Zverev sucht mit einer Eins-Zwei-Kombination den Weg ans Netz, doch seine Rückhand fliegt knapp hinter die Grundlinie. Im Anschluss gibt es eine längere Rallye, die mit einem Vorhandfehler des Spaniers endet. Beim Stand von 15:15 kann Alejandro Davidovich Fokina den Return nicht kontrollieren, sodass die Filzkugel ins Aus segelt. Ein weiterer Fehler des Underdogs bringt dem Favoriten zwei Spielbälle ein. Gleich die erste Chance weiß Zverev für sich zu nutzen und gleicht zum 1:1 aus.
A. Zverev - A. Davidovich Fokina: 0:1
Die Nummer 26 der Welt lässt den Favoriten viel laufen und rückt immer weiter ans Netz vor. Mit einem Rückhandvolley, der zum Winner wird, kann sich der Iberer den Vorteil sichern. Ein Vorhandfehler von der kommenden Nummer eins der Welt beendet das erste Spiel.
A. Zverev - A. Davidovich Fokina: 0:0
Die ersten beiden Ballwechsel der Partie teilen sich die beiden Akteure, ehe Alejandro Davidovich Fokina mit einem harten Serve nach außen sich einen schnellen Punktgewinn sichern kann. Anschließend schlägt Alexander Zverev jedoch zurück, sodass es zum 30:30 kommt. Nachdem der Spanier eine Vorhand ins Netz setzt, gibt es gleich zu Beginn eine Chance auf das Break, das jedoch mit einem Ass durch die Mitte abgewehrt wird.
Spieler laufen ein
Der Stadionsprecher ruft erst Alejandro Davidovich Fokina in den Innenraum, ehe kurz darauf auch Alexander Zverev sich auf den Weg macht. Anschließend nehmen beide Akteure ihre Stühle ein, bevor es ans Netz geht. Dort gibt es die letzten Instruktionen, ehe der Münzwurf folgt, den sich der Deutsche sichern kann. Alexander Zverev möchte mit dem Return anfangen, sodass Alejandro Davidovich Fokina zu Beginn servieren wird.
Favoritenrolle liegt bei Zverev
Auf der ATP-Tour gab es das Duell zwischen Alexander Zverev und Alejandro Davidovich Fokina bereits sieben Mal. Dabei spricht die Bilanz ganz klar für den Deutschen. In sechs Partien verließ der 29-Jährige den Platz als Sieger. Lediglich beim Turnier von Toronto im Jahr 2023 musste sich die kommende Nummer eins der Welt geschlagen geben. Damals gewann Davidovich Fokina glatt mit 2:0 und brauchte für seinen Erfolg gerade einmal 62 Minuten. Basierend auf der überragenden Saison und den starken Leistungen liegt die Favoritenrolle klar bei Zverev.
Starke Spätform beim Spanier
Im Gegensatz zu seinem deutschen Kontrahenten ist Alejandro Davidovich Fokina weitaus unbeständiger in das Jahr gestartet. Bis zur Rasensaison Mitte Juni konnte der 26-Jährige keine drei Matches in Folge für sich entscheiden. Seither blüht der Spanier jedoch auf. Sowohl das Turnier auf Mallorca als auch den Beginn der Asientour in Chengdu hat der Mann aus Málaga jeweils für sich entscheiden können. Dazu kam ein ordentlicher Auftritt in Wimbledon, wo er erst im Achtelfinale gegen Félix Auger-Aliassime in einem Fünfsatzkrimi rausflog. In Shanghai hat Davidovich Fokina ebenfalls überzeugen können. So schmiss er neben dem Polen Hubert Hurkacz auch den US-Amerikaner Frances Tiafoe aus dem Turnier. Im Viertelfinale musste Arthur Gea beim Stand von 4:1 für den Iberer aufgeben, sodass die aktuelle Nummer 26 der Welt durchaus ausgeruht in sein Halbfinale starten kann.
Zverev überzeugt mit seiner Konstanz
Alexander Zverev wurde bereits seit Jahren das Talent einer möglichen Nummer eins der Welt nachgesagt. Allerdings konnte der Deutsche diese Fähigkeiten seit Beginn seiner Karriere nicht immer abrufen. In manchen Fällen war es der Kopf, in anderen Situationen war es der Körper, der nicht mitmachte. In diesem Jahr war es überwiegend anders. Sein Start in Melbourne endete bei den Australian Open im Halbfinale gegen Carlos Alcaraz. Anschließend hagelte es gleich vier Niederlagen gegen Jannik Sinner in sechs Turnierstarts. Trotz der zum Teil deutlichen Pleiten ließ sich der 29-Jährige nicht entmutigen und holte sich bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel. Wenige Wochen später stand der gebürtige Hamburger erneut Sinner gegenüber, dieses Mal jedoch im Finale von Wimbledon. Am Ende musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Nachdem die Vorbereitung auf die US Open sehr bescheiden verlief, setzte sich die kommende Nummer eins der Welt in Flushing Meadows durch und konnte ein grandioses Grand-Slam-Jahr mit einem zweiten Titelgewinn vollenden. Seit Anfang Oktober befindet sich der Tennis-Zirkus auf der Asientour. Während in Peking noch gegen Novak Djokovic im Viertelfinale Schluss war, geht es für Zverev heute im Halbfinale in Shanghai gegen Alejandro Davidovich Fokina.
Neue Nummer eins der Welt
Am kommenden Montag gibt es das Update, auf das Alexander Zverev wohl seit Beginn seiner Spielerkarriere gewartet haben dürfte. Der gebürtige Hamburger wird zum Wochenstart die neue Nummer eins sein und knackt dazu noch die 10.000-Punkte-Marke, unabhängig vom Ausgang der heutigen Partie. Auf der Zielgeraden der Saison 2026 kann der 29-Jährige auf ein überragendes Jahr zurückblicken, in dem er neben dem Turnier von Roland Garros auch die US Open für sich entscheiden konnte, seine ersten beiden Grand-Slam-Siege überhaupt.