Tennis-Star lästert über Zverev nach US-Open-Triumph
Auch wenn Alexander Zverev die US Open mit einem Viersatz-Sieg im Finale gegen Lokalmatador Ben Shelton gekrönt hat, sorgt der Weg des Deutschen zu seinem zweiten Grand-Slam-Titel weiterhin für Aufsehen. Ein niederländischer Tennis-Profi kann sich nach einem "mittelmäßigen" Endspiel eine Spitze gegen den 29-Jährigen nicht verkneifen.
Im Gespräch mit dem "Telegraaf" verriet Tallon Griekspoor, dass er den zweiten Grand-Slam-Triumph des Deutschen gar nicht live verfolgt hatte. "Es liefen noch andere Sportereignisse, und ich kann bei Alexander Zverev kaum zuschauen", verriet die Nummer 55 der Tennis-Weltrangliste.
Zverev musste sich nach seinem Triumph bei den US Open 2026 von mehreren Seiten Kritik für sein "Zeitspiel" beim eigenen Aufschlag gefallen lassen.
Er ließ den Ball bei den US Open sehr oft aufspringen, bevor er servierte. Vor dem zweiten Aufschlag gibt es dafür keine Zeitbegrenzung. Beim ersten Aufschlag haben die Spieler 25 Sekunden, um den Ball ins Spiel zu bringen.
"Gerade bei diesem Turnier hat er den Ball wohl 400 Mal aufspringen lassen, bevor er aufgeschlagen hat. Das war schon sehr extrem, aber es hat ihm offenbar geholfen", legte Griekspoor nach, der witzelnd hinterherschob: "Vielleicht sollte ich das auch mal machen."
Wirklich beeindruckt, dass der gebürtige Hamburger seinen zweiten Grand-Slam-Titel sammelte, war er jedenfalls nicht.
US-Open-Finale zwischen Zverev und Shelton "ziemlich mittelmäßig"
Das Endspiel bei den US Open gegen Lokalmatador Ben Shelton fand er "ziemlich mittelmäßig", verriet Griekspoor: "Shelton hat sehr wechselhaft gespielt und pro Aufschlagspiel zwei, drei Punkte verschenkt. Man hat gesehen, was ein erstes Grand-Slam-Finale mit einem Spieler machen kann. Zverev war nicht außergewöhnlich, hat aber wirklich sehr gut aufgeschlagen."
Zverev hatte in New York den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere gewonnen, nachdem er erst wenige Monate zuvor erstmals bei einem Major triumphierte und sich die French-Open-Krone sicherte.
Zuvor galt der 29-Jährige über viele Jahre als bester Spieler, der nie ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Diesen Makel hat er 2026 doppelt getilgt.
Reitet der der Olympiasieger von 2022 seine Erfolgswelle weiter, wäre bald sogar die Spitze der ATP-Rangliste drin, die aktuell noch von Jannik Sinner besetzt wird.