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Tennis-Star Medvedev spricht über Eklat um Fan

Sport

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Peking – Der Eklat von Peking! Im Halbfinale des ATP-Turniers gegen Novak Djokovic (39) wurde Daniil Medvedev (30) Ende des zweiten Satzes disqualifiziert. Der Russe hatte einen Zuschauer mit einem Ball im Gesicht getroffen. Laut Medvedev war es ein bedauerlicher Unfall, wie er die Szene im Anschluss selbst analysierte.

Die Nummer fünf der Weltrangliste: „Er tut mir wirklich furchtbar leid, und ich hoffe einfach, dass es ihm gut geht. Hoffentlich kann ich ihn treffen und es irgendwie wiedergutmachen. Als ich das Ergebnis sah, fühlte ich mich schrecklich. Das Wichtigste ist, dass ich hoffe, dass es ihm gut geht, denn in solchen Situationen weiß man ja nie.“

Daniil Medvedev: „Zu 100 Prozent ein Unfall“

Bei dem Vorfall habe es sich „zu 100 Prozent um einen Unfall gehandelt“. Medvedev: „Man kann sehen, dass ich den Ball nicht aus Wut geschlagen habe. … Der Ball prallte zurück, also habe ich einfach versucht, ihn irgendwohin zu schlagen, damit er nicht aus dem Spielfeld fliegt.“

Der Eklat passierte beim Stand von 5:7, 3:5 und 15:15 aus Sicht von Medvedev. Beim Aufschlagspiel von Djokovic zum Matchgewinn verlor der Russe den Punkt zum 15:15. Danach knallte er den von der Bande abprallenden Ball in Richtung Tribüne nach oben – und traf dabei einen Zuschauer, der in der ersten Reihe saß, im Gesicht. Der Fan hielt sich das rechte Auge und wurde danach sichtlich benommen von der Tribüne geführt. Nach kurzem Gespräch mit Stuhl-Schiedsrichter Mohamed Lahyani (60) wurde Medvedev disqualifiziert .

Novak Djokovic kämpft um siebten Titel in Peking

Damit war der Finaleinzug von Djokovic, der in Peking noch nie ein Spiel verloren hat, nach 2:20 Stunden frühzeitig perfekt. Der Serbe nach dem Match: „Ich bin ein bisschen geschockt. Es tut mir leid für die Person. Ich hoffe, sie ist nicht verletzt. Es tut mir auch leid für Daniil, weil ich genau weiß, wie es sich anfühlt, für so etwas disqualifiziert zu werden.“

Im Endspiel trifft Djokovic auf den Australier Alex de Minaur (27), der von einer Aufgabe von Hubert Hurkacz beim Stand von 6:4, 3:2 profitierte. Dort will der Serbe seine unfassbare Serie fortsetzen und seinen siebten Titel in der chinesischen Hauptstadt feiern.

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