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Tennis | US Open: FINALE! Krawietz/Pütz mit nächsten Coup - DTB-Talent darf träumen

Sport

Kevin Krawietz und Tim Pütz haben ihren Siegeszug in der Doppelkonkurrenz der US Open 2026 in beeindruckender Manier fortgesetzt und so zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Finale in Flushing Meadows erreicht. Die DTB-Paarung wies die dreimaligen Champions Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien) souverän mit 6:3, 6:4 in die Schranken.

Krawietz/Pütz, die auf dem Weg ins Halbfinale ein enges Match nach dem anderen für sich entscheiden konnten, mussten diesmal durchaus überraschend weniger zittern. Lediglich im zweiten Satz beim Stand von 4:3 aus Sicht der Deutschen sahen sie sich mit zwei Breakbällen konfrontiert, die die "KraPütz" allerdings abwehren konnten.

Ansonsten servierten die US-Open-Finalisten von 2024 unglaublich stark und nahmen Ram/Salisbury so den Wind aus den Segeln.

41 bei nur zwölf Unforced Errors untermauern die starke Vorstellung des DTB-Doppels. Zum Vergleich: Ram/Salisbury machten zwar nur acht unerzwungene Fehler, schlugen aber auch nur 18 Winner.

Für den 42-jährigen US-Amerikaner Rajeev Ram endete mit der Pleite zugleich seine beeindruckende Grand-Slam-Karriere. Insgesamt gewann er vier Herrenkonkurrenzen und zwei Mixed-Titel bei Majors. Neun Wochen grüßte Ram zudem von Platz eins der Doppelweltrangliste.

Deutsche Tennis-Hoffnung darf ebenfalls noch träumen

Für Krawietz/Pütz geht es im Finale nun gegen den US-Amerikaner Christian Harrison und Neal Skupski aus Großbritannien um den ersten gemeinsamen Grand-Slam-Erfolg. Harrison/Skupski gewannen 2026 die Australian Open, 2025 stand Skupski noch mit Joe Salisbury in New York und bei den French Open im Endspiel. Das bislang einzige Duell konnten allerdings die Deutschen im Januar 2026 in Adelaide für sich entscheiden.

Für Krawietz und Pütz wäre es der erste gemeinsame Doppeltitel bei einem Grand Slam. Krawietz hatte mit seinem früheren Doppelpartner Andreas Mies zweimal die French Open gewonnen, Pütz holte mit der Japanerin Miyu Kato den Mixed-Titel 2023 bei den French Open.

Auf einen deutschen US-Open-Triumph darf derweil auch noch der 18-jährige Jamie Mackenzie in der Juniorenkonkurrenz hoffen. Mackenzie, der 2026 bei den French Open den Doppeltitel der Junioren mit Vincent Reisach gewann, rang im Viertelfinale den US-Amerikaner Jack Kennedy in drei Sätzen (4:6, 6:3, 6:2) nieder. Im Halbfinale wartet mit Marcel Latak ein weiteres US-Talent.

Am Freitagabend fightet zudem Alexander Zverev bei den Herren um den Einzug ins Finale.

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