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Tennis US Open New York: A. Zverev gegen L. Darderi - Liveticker - Achtelfinale - 2026

Sport

Sieben Endspiele, Fünf Titel

Heute nun geht es gegen einen aufstrebenden Italiener. Im Juni belegte Darderi bereits Platz 16 der Weltrangliste, wird aktuell an Position 22 geführt. Der 24-Jährige hat sein bestes Major-Ergebnis bereits eingestellt, stand auch bei den Australian Open zu Jahresbeginn im Achtelfinale. Auf Masters-Ebene bedeutet das Halbfinale von Rom 2026 sein bestes Abschneiden. Fünf Turniere hat der gebürtige Argentinier gewonnen, begann damit vor zweieinhalb Jahren in Córdoba. Seine ersten vier Endspiele gewann er allesamt. Erst in dieser Saison musste Darderi auch mal zwei Finalpleiten wegstecken – in Buenos Aires und im schwedischen Båstad. Dazwischen triumphierte er in Santiago de Chile. All diese Endspiele gehörten zu 250er-Turnieren.

Verzögerung

Im Arthur Ashe Stadium spielen derzeit noch Iva Jovic und Coco Gauff. Deren Match befindet sich Mitte des zweiten Satzes. Für uns bedeutet das, wir müssen uns wohl noch bis etwa 3:00 Uhr MESZ gedulden.

2026 immer mindestens unter den letzten Vier

Weitere Formsteigerungen vorausgesetzt, könnte es für Zverev bei seiner ersten Teilnahme seit dem Debüt 2015 zum zweiten Mal nach 2020 ins US-Open-Finale gehen. Die damalige Fünf-Satz-Niederlage gegen Dominic Thiem schmerzt noch immer, auch wenn der Hamburger 2026 in Roland Garros endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel errang. Mittlerweile stand er bei allen vier Majors im Endspiel, zuletzt im Wimbledon. Zusammen mit dem Halbfinale von Melbourne im Januar weist Zverev in dieser Saison eine bärenstarke Grand-Slam-Bilanz auf.

Schritt für Schritt

Aber natürlich muss Zverev einen Schritt nach dem anderen machen. Die frühen Niederlagen bei den letzten zwei Masters-Turnieren haben gezeigt, wie schnell es an einem schlechten Tag vorbei sein kann. Und schwierige Klippen musste der topgesetzte Deutsche während der vergangenen Woche in Flushing Meadows schon umschiffen. Die ersten zwei Matches gegen Lorenzo Sonego und Quentin Halys gingen über jeweils fünf Sätze und bedeuteten richtig harte Arbeit. Da bedeutete der Dreisatzerfolg zuletzt gegen den an 25 gesetzten Chilenen Alejandro Tabilo einen Fortschritt. Beim Ausnutzen der Breakchancen zeigte sich der 29-Jährige verbessert. Daran gilt es, in der heutigen Partie anzuknüpfen.

Weg ins Finale geebnet

Inzwischen haben weitere Topleute die Segel streichen müssen. Aus den Top 10 sind einzig Ben Shelton und Carlos Alcaraz verblieben. Letzterer präsentiert sich bei seinem Comeback nach seiner Verletzung in beängstigend guter Verfassung. In jedem Fall spielen diese beiden im Viertelfinale gegeneinander. Und laut Draw würde es ohnehin erst im Endspiel zu einem Aufeinandertreffen mit Zverev kommen. Der Weg bis dorthin scheint für den Hamburger also geebnet, da stellen sich kaum noch schwierige Hürden in den Weg. Diesen kann sich die deutsche Nummer eins eigentlich nur selbst verbauen.

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