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Tennis US Open New York Frauen: Q. Zheng gegen E. Rybakina - Liveticker - Viertelfinale - 2026

Sport

Satzfazit:

Zheng entscheidet den ersten Satz mit 6:3 für sich. Beide Spielerinnen fanden zunächst gut in die Partie und brachten ihre Aufschlagspiele souverän durch. Im weiteren Verlauf bekam Rybakina jedoch zunehmend Probleme mit ihrem ersten Service, der nur zu 43 Prozent im Feld landete. Im letzten Spiel bot sich der Kasachin noch einmal die große Chance zum Rebreak, doch sie ließ gleich fünf Breakmöglichkeiten ungenutzt. Zheng bewahrte dagegen die Ruhe und verwandelte schließlich ihren dritten Satzball zur verdienten Führung.

Zheng - Rybakina: 6:3

Der vierte Satzball sitzt. Dabei serviert sie genau auf die Mittellinie und profitiert von einem Returnfehler.

Zheng - Rybakina: 5:3

Bei Einstand spielt sie einen viel zu langsamen Angriffsball. Das merkt sie selber und zögert auf dem Weg nach vorne. Zur Folge wird sie direkt bestraft und wird am Netz passiert.

Zheng - Rybakina: 5:3

Dann schlägt es jedoch mit voller Wucht ein. Bei Satzball geht sie auf einen zweiten Aufschlag voll drauf und setzt diesen genau auf die Linie. Wieder geht es über Einstand.

Zheng - Rybakina: 5:3

Rybakina wird noch nicht für ihr hohes Risiko belohnt. Zu oft schleichen sich Fehler aus der Offensive ein.

Zheng - Rybakina: 5:3

Und Zheng wehrt den nächsten Breakball durch einen Service-Winner ab.

Zheng - Rybakina: 5:3

Unfassbar. Zwei Doppelfehler in Serie bedeuten einen nächsten Breakball.

Zheng - Rybakina: 5:3

Der nächste Satzball verpufft. Diesmal durch einen Doppelfehler.

Zheng - Rybakina: 5:3

In den Ballwechseln macht die Kasachin gut Druck und Tempo. Zheng leistet aber hervorragende Defensivarbeit und spielt hohe lange Bälle mit viel Spin um Zeit zu gewinnen.

Zheng - Rybakina: 5:3

Auch den vierten Breakball kann die Chinesin abwehren. Wieder serviert sie einen sicheren ersten Aufschlag und profitiert von einem Returnfehler.

Zheng - Rybakina: 5:3

Das Match gewinnt nun mehr und mehr an Qualität. Zheng serviert unfassbar gut, bekommt aber auch sehr oft noch bessere Returns zurück.

Zheng - Rybakina: 5:3

Rybakina returniert nun wieder mit mehr Länge. Dadurch ist Zheng oft zu spät am Ball und trifft diesen unsauber - Breakball abgewehrt.

Zheng - Rybakina: 5:3

Auch den zweiten Breakball kann sie abwehren. Wieder kommt der erste Aufschlag. Danach spielt sie direkt einen Winner gegen die Laufrichtung - Einstand.

Zheng - Rybakina: 5:3

Den ersten Breakball wehrt sie mit einem Ass ab.

Zheng - Rybakina: 5:3

Bei 15:30 kommt die Chinesin mit einem schwachen Angriffsball ans Netz. Rybakina nutzt die Chance und spielt den Ball mühelos an ihr vorbei.

Zheng - Rybakina: 5:3

Die Kasachin möchte das direkte Re-Break. Sie returniert offensiv, mit viel Tempo und nimmt ihrer Gegnerin somit Zeit sich auf den nächsten Schlag vorzubereiten.

Zheng - Rybakina: 5:3

Die Chinesin schlägt nun zum Satzgewinn auf. Gleich im ersten Punkt trifft sie einen Ball unglücklich mit dem Rahmen und er landet im Aus.

Zheng - Rybakina: 5:3

Rybakina hadert weiter mit ihrem Aufschlag. Nun kommt der erste Aufschlag nur noch zu unter 50%. Am Ende nutzt Zheng ihren zweiten Breakball durch einen Unforced Error.

Zheng - Rybakina: 4:3

Bei Breakball spielt sie einen zweiten Aufschlag mit 137 km/h. Extrem glücklich kann sie diesen durch einen Returnfehler abwehren.

Zheng - Rybakina: 4:3

Es gibt die erste Breakmöglichkeit der Partie. Rybakina ist nach einem guten Aufschlag nicht konsequent genug und gerät in die Defensive. Dort wird sie immer kürzer und kann am Ende einen Angriffsball nicht bekommen.

Zheng - Rybakina: 4:3

Nun bietet sich für Zheng wieder die Chance. Bei 30:15 hat sie viel Glück, dass die Aufschlägerin einen einfachen Volley ins Aus spielt.

Zheng - Rybakina: 4:3

Die 27-jährige darf nun mit neuen Bällen servieren. Kann sie den Vorteil nutzen und ihre Aufschlagspiele ebenfalls so deutlich gewinnen?

Zheng - Rybakina: 4:3

Die Chinesin nimmt die Geschenke dankend an und geht erneut in Führung. Schon zum dritten Mal gewinnt sie ihre Aufschlagspiel ohne einen Punkt dabei abzugeben. Auf der anderen Seite ist für Rybakina als Returnspielerin noch gar nichts zu machen.

Zheng - Rybakina: 3:3

Die Kasachin wirkt beim Return noch etwas unsicher. Viele Returns bringt sie nicht ins Feld und schenkt damit ihrer Gegnerin zu viele Punkte.

Zheng - Rybakina: 3:2

Das hohe Tempo und die hohe Risikobereitschaft von beiden Spielerinnen führt dazu, dass es kaum lange Ballwechsel gibt. Oft gibt es nach unter vier Schlägen einen Fehler.

Zheng - Rybakina: 3:2

Wenn der erste Aufschlag allerdings ins Feld kommt, dann ist die Chinesin chancenlos.

Zheng - Rybakina: 3:2

Wann gibt es den ersten Breakball in dieser Partie? Bei der Kasachin ist der erste Aufschlag noch nicht ganz angekommen. Dieser kommt bis jetzt nur zu unter 60%.

Zheng - Rybakina: 3:2

Ohne Probleme und ohne Punktverlust gewinnt sie ihr Aufschlagspiel. Bei Spielball profitiert sie von einem Return, welcher unterhalb der Netzkante landet.

Zheng - Rybakina: 2:2

Zheng überzeugt derweil von ein paar Meter hinter der Grundlinie. Trotz der defensiven Position schafft sie es ihre Gegnerin von rechts nach links zu schicken und zu Fehlern zu zwingen.

Zheng - Rybakina: 2:2

Auch bei Spielball schlägt Zheng die Murmel ins Aus. Da war mehr drin für die Chinesin.

Zheng - Rybakina: 2:1

Wieder muss sie über de zweiten Aufschlag gehen. Diesmal serviert sie mit viel Kick durch die Mitte und spielt dann geduldig mit viel Spin auf die Rückhand ihrer Gegnerin. Diese wird nach ein paar Schlägen zu lang und es gibt Spielball.

Zheng - Rybakina: 2:1

Bei 30:15 serviert sie ihren ersten Doppelfehler und Zheng bekommt eine Chance auf einen Breakball.

Zheng - Rybakina: 2:1

Wann kommt die Chinesin in ein Returnspiel? Ihre Gegnerin spielt derzeit aus jeder Position offensiv und hält den Druck zu jeder Zeit hoch.

Zheng - Rybakina: 2:1

Der dritte Spielball sitzt. Diesmal serviert sie mit viel Tempo nach außen und profitiert von einem Returnfehler.

Zheng - Rybakina: 1:1

Trotzdem geht es zum ersten Mal über Einstand. Allerdings setzt es dort ein Ass und es gibt den dritten Spielball.

Zheng - Rybakina: 1:1

Die Kasachin erwartet ein hartes Stück Arbeit. Sie merkt früh, dass sie viel investieren muss und, dass sie sofort gnadenlos bestraft wird sobald ihre Schläge an Länge verlieren.

Zheng - Rybakina: 1:1

Erst im dritten Spiel gelingt einer Rückschlägerin ein Punktgewinn. Bei 15:15 serviert sie dann mit viel Slice nach außen und hat dann Glück, dass der Return im Netz landet.

Zheng - Rybakina: 1:1

Die Rollen sind klar verteilt. Während Rybakina sehr offensiv spielt rutscht Zheng tief in die Defensive und versucht dort mit harten Defensivschlägen ihre Gegnerin zu Fehlern zu zwingen.

Zheng - Rybakina: 1:0

Auch Rybakina beginnt direkt mit guten Aufschlägen und bekommt viele freie Punkte.

Zheng - Rybakina: 0:0

Zheng beginnt das Viertelfinale mit einem Ass.

Einlauf:

Die Spielerinnen sind auf dem Platz. In wenigen Minuten geht es los.

Für Rybakina geht es auch um die Nummer eins

Für Rybakina steht sogar noch mehr auf dem Spiel als der Einzug ins Halbfinale. Mit einem Sieg gegen Zheng würde sie erstmals in ihrer Karriere die Nummer eins der Weltrangliste übernehmen und Aryna Sabalenka an der Spitze ablösen. Die Kasachin selbst bezeichnete diesen Schritt bereits als eines ihrer großen Ziele. Gleichzeitig kann sie mit einem Erfolg erstmals überhaupt das Halbfinale der US Open erreichen.

Direkter Vergleich spricht für Rybakina

Auch der direkte Vergleich geht an die Kasachin. Rybakina führt mit 4:1 gegen Zheng. Den bislang einzigen Sieg feierte die Chinesin bei den WTA Finals 2024 mit 7:6, 3:6 und 6:1. Die beiden Duelle in dieser Saison gingen dagegen jeweils an Rybakina.

Aufschlag könnte zum Schlüssel werden

Spielerisch treffen zwei äußerst druckvolle Akteurinnen aufeinander. Rybakinas größtes Werkzeug ist ihr Aufschlag, mit dem sie viele freie Punkte bekommt und anschließend früh die Kontrolle über die Ballwechsel übernimmt. Hinzu kommen ihre flachen und schnellen Grundschläge. Zheng verfügt ebenfalls über einen starken Service und kann besonders mit ihrer Vorhand enormen Druck entwickeln. Gleichzeitig hat sie während ihres bisherigen Turnierverlaufs eine außergewöhnliche mentale Stärke gezeigt und mehrfach eigentlich verloren geglaubte Situationen noch gedreht. Ein möglicher Faktor könnte allerdings die körperliche Belastung sein. Während Rybakina ihre vier bisherigen Matches ohne Satzverlust absolvierte, musste Zheng bereits durch drei Qualifikationsrunden und stand insgesamt deutlich länger auf dem Platz. Nach sieben Matches in New York wartet nun mit der Weltranglistenzweiten ihre bislang vielleicht schwierigste Aufgabe.

Zheng schreibt ihre eigene Comeback-Geschichte

Noch bemerkenswerter ist allerdings der Weg von Zheng ins Viertelfinale. Die Olympiasiegerin von 2024 musste nach einer Operation am rechten Ellenbogen lange pausieren und verpasste unter anderem die US Open im vergangenen Jahr. Auch ihre Rückkehr verlief zunächst schwierig, wodurch die ehemalige Weltranglistenvierte bis auf Rang 121 abrutschte. In New York musste die 23-Jährige deshalb erstmals durch die Qualifikation und hat seitdem bereits sieben Matches gewonnen. Besonders ihre vergangenen beiden Auftritte waren spektakulär. In der dritten Runde lag Zheng gegen Madison Keys im entscheidenden Satz bereits mit 0:5 zurück, wehrte einen Matchball ab und gewann anschließend sieben Spiele in Folge zum 7:5. Im Achtelfinale wiederholte sie dieses Kunststück beinahe auf unglaubliche Weise. Gegen Iga Świątek lag die Chinesin im ersten Satz erneut mit 0:5 hinten, gewann anschließend aber sieben Spiele am Stück und setzte sich letztlich mit 7:5 und 6:3 durch. Damit erreichte Zheng nach 2023 und 2024 zum dritten Mal das Viertelfinale der US Open.

Rybakina bislang ohne Satzverlust

Rybakina präsentiert sich bei den US Open bislang in herausragender Verfassung. Die 27-Jährige hat in ihren ersten vier Matches noch keinen einzigen Satz abgegeben. Besonders beeindruckend war ihr Auftritt im Achtelfinale gegen Naomi Osaka. Gegen die zweimalige US-Open-Siegerin setzte sich Rybakina mit 6:1 und 6:4 durch. Zuvor hatte sie unter anderem Jessica Bouzas Maneiro mit 6:2 und 6:4 sowie Yuliia Starodubtseva mit 7:6 und 6:3 ausgeschaltet. Ihr druckvoller Aufschlag und die flachen, schnellen Grundschläge funktionieren auf dem Hartplatz in New York derzeit hervorragend. Dabei stand vor Turnierbeginn sogar ein Fragezeichen hinter ihrer körperlichen Verfassung. Beim Masters in Cincinnati musste Rybakina ihr Viertelfinale gegen Iga Świątek wegen einer Knöchelverletzung vorzeitig aufgeben und konnte anschließend mehrere Tage kaum trainieren. Von diesen Problemen ist in New York bislang allerdings nichts mehr zu erkennen. Nach ihrem Australian-Open-Triumph zu Beginn des Jahres jagt Rybakina nun ihren zweiten Grand-Slam-Titel der Saison und insgesamt den dritten ihrer Karriere.

Rybakina geht als Favoritin ins Viertelfinale

Die Ausgangslage könnte dabei kaum spannender sein. Rybakina steht aktuell auf Rang zwei der Weltrangliste, während Zheng nach einer langen Verletzungspause bis auf Position 121 zurückgefallen ist und sich deshalb sogar durch die Qualifikation kämpfen musste. Auf dem Papier ist die Kasachin damit klare Favoritin, doch Zheng hat in New York bereits eindrucksvoll bewiesen, dass ihre aktuelle Weltranglistenposition wenig über ihre tatsächliche Qualität aussagt.

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