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Tennis | US-Open-"Schlacht"! Zverev müht sich in Runde zwei - Horror-Statistik gibt zu denken

Allgemein

Er musste beißen, er musste fighten und zittern, aber nach einem Tennis-Thriller über beinahe fünf Stunden steht Alexander Zverev in der 2. Runde der US Open 2026. Der Hamburger, der in New York die Nummer eins der Setzliste ist, hatte gegen den Italiener Lorenzo Sonego allerdings mehr Mühe als erwartet. Vor allem eine Statistik hätte dem French-Open-Sieger beinahe das Genick gebrochen.

Eigentlich schien sein Erstrundenmatch den erwarteten Verlauf für Alexander Zverev zu nehmen. Nach rund einer Stunde sicherte sich die Nummer zwei der Weltrangliste den ersten Satz relativ ungefährdet mit 6:4, machte sich dabei allerdings bereits das Leben schwerer als nötig, da er lediglich eine von sieben Breakchancen nutzen konnte. Ein Makel, der sich durchs ganze Match zog und Nährboden für einen echten Tennis-Krimi war.

Denn Zverevs Gegenüber, der Weltranglisten-89. Lorenzo Sonego, gegen den der Deutsche zuvor sechs von sechs Duellen gewonnen hatte, zeigte sich seinerseits bei den entscheidenden Punkten deutlich effektiver, was ihm letztlich den zweiten (6:3) und dritten (7:6) Satz einbrachte.

Zverev behält im Decider die Nerven

Die Niederlage vor Augen legte Zverev im vierten Durchgang eine Schippe drauf, benötigte aber erneut sieben Breakmöglichkeiten, ehe er Sonego den Aufschlag abknöpfen konnte, auf 3:2 davonzog - und sich direkt das Rebreak einhandelte. Dass Sonego der Spielgewinn bei Service Zverev wiederum mit seiner ersten Breakmöglichkeit im vierten Satz gelang, passte nur zu gut ins Bild.

Beim Stand von 5:5 musste Sonego allerdings erneut seinen Aufschlag abgeben, Zverev servierte in der Folge makellos und glich in Sätzen aus.

Im Decider spielte Zverev dann routiniert seinen Schuh herunter, holte sich beim Stand von 2:2 das entscheidende Break und machte den Sack mit seinem ersten Matchball zu.

"Er hat fantastisch gespielt, ich bin einfach nur glücklich, dass ich gewonnen habe. Das ist alles. Das war eine unglaubliche Schlacht", erklärte ein sichtlich erleichterter Zverev nach der Partie.

Satte acht Doppelfehler, für Zverev schwache 66 Prozent erste Aufschläge und nur fünf von 22 genutzte Breakchancen untermauern aber, dass sich der 29-Jährige deutlich steigern muss, wenn sein Traum vom zweiten Grand-Slam-Coup seiner Karriere in Flushing Meadows in Erfüllung gehen soll.

Hoffnung macht hingegen, dass sich Zverev beim knappen 6:4, 3:6, 6:7, 7:5 und 6:4 gegen Sonego auf seine Nerven verlassen konnte. Der ehemalige Australian-Open-Viertelfinalist aus Italien erarbeitete sich 2026 nämlich den Ruf, ein echter Experte für enge Matches zu sein. Vor der Niederlage gegen Zverev gewann er sieben von acht Partien über die volle Distanz, darunter alle beiden Fünf-Satz-Fights bei Major-Turnieren.

In Runde zwei wartet mit dem Franzosen Quentin Halys allerdings auf Zverev nun erneut eine Aufgabe, die zumindest auf dem Papier absolut machbar ist.

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