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Tennis, Wimbledon | Angstgegner Fritz sieht "neuen Zverev": "Große Verbesserungen in seinem Spiel"

Sport

Das mit großer Spannung erwartete Wimbledon-Viertelfinale zwischen Alexander Zverev und Taylor Fritz wurde zu einer einseitigen Angelegenheit für die deutsche Nummer eins. Das lag zum einen an einer Verletzung des US-Amerikaners, zum anderen aber auch an einer neuen Spielweise des Hamburgers, die dessen Angstgegner erkannte. "Er hat sehr aggressiv gespielt und viele Dinge gemacht, die ich als Verbesserungen in seinem Spiel bezeichnen würde", lobte Taylor Fritz den "neuen Alexander Zverev", nachdem er das Viertelfinale gegen den Hamburger in Wimbledon letztlich deutlich in drei Sätzen verloren hatte. Was genau hat Zverev gut bzw. anders gemacht? "Er hat die Richtung mit seiner Rückhand oft variiert. Er serviert hochprozentig und an gute Stellen. Und mit seiner Vorhand zieht er wirklich am Abzug", zählte Fritz die Qualitäten des French-Open-Siegers auf, dem genau diese Qualitäten in den letzten Jahren oft abgesprochen wurden. Fritz: "Ich habe Panik bekommen" Dass die Viertelfinal-Partie letztlich nicht das hielt, was sie im Vorfeld versprach, lag aber nicht nur an Zverev, sondern auch an einer Knieverletzung, die sich Fritz schon im Match gegen Alexander Bublik zugezogen hatte. Nach einem Tag Pause war er davon ausgegangen, alles überstanden zu haben, doch schon im ersten Satz des Zverev-Matches traten die Probleme an einer Sehne wieder auf. "Ich wünschte mir, ich hätte das schon vorher wissen können, denn dann hätte ich mich darauf vorbereiten können, mich da durchzuspielen", schilderte der US-Amerikaner. Als sich sein Knie nach dem dritten Spiel im ersten Satz bemerkbar machte, habe ihn das aus dem Nichts getroffen: "Ich habe dann irgendwie Panik bekommen. Was werde ich machen? Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet." Es sei "einfach schade", dass er dadurch gehandicapt wurde, sagte Fritz: "Ich hatte das Gefühl, dass ich über mein Knie nachgedacht und meinen Fokus verloren habe." Dies, so betonte er, bedeute aber nicht, dass er Zverevs Sieg und dessen Leistung kleinreden wolle.

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