Tennis: Wimbledon-Sieger Michael Stich rät Alexander Zverev zu Pause
"Wünsche ihm, dass er nicht den Fehler macht" Stich rät Zverev zu Pause – Sinner schwärmt Von t-online, flv 13.07.2026 - 09:42 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Wimbledon-Champion Michael Stich hofft, dass sich Alexander Zverev nach der Finalpleite etwas Ruhe verordnet. Gegner Sinner fand derweil lobende Worte für den Unterlegenen. Fünf Wochen nach seinem Triumph bei den French Open hat Alexander Zverev das Wimbledon-Finale verloren. Ex-Profis Michael Stich sieht dennoch eine positive Entwicklung – und empfiehlt dem Deutschen nun eine Pause. "Es war ein gutes Match, sehr intensives Tennis. Am Ende haben wir einen Sieger gesehen, der drei, vier Prozent durchhaltender war, intensiver war und die wichtigen Punkte gewonnen hat", sagte der Wimbledon-Sieger von 1991 bei Prime Video nach Zverevs 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 gegen den Italiener Jannik Sinner, der mit dem Erfolg seine Position als klare Nummer eins der Tenniswelt festigte. Stich riet dem 29-jährigen Zverev, sich nach den vergangenen Wochen bewusst Zeit zu nehmen. "Ich glaube, die letzten sechs Wochen, zwei Monate haben sehr viel Energie gekostet mental. Ich wünsche ihm, dass er nicht den Fehler macht, dass er zu viel spielt. Dass er sich einfach mal diese Zeit gönnt, zu reflektieren", sagte der bisher letzte deutsche Wimbledon-Sieger im Männereinzel. Stich über Zverev: "Wird dieses Jahr eh nicht mehr Nummer eins" "Hart gesagt: Er wird dieses Jahr eh nicht mehr Nummer eins. Das ist sehr unwahrscheinlich", so der 57-Jährige. "Er muss jetzt vielleicht akzeptieren, dass die Grand Slams das Hauptziel sind. Er ist einen Ticken älter als die anderen und muss ein bisschen haushalten." Sieger Sinner fand für seinen Gegner anerkennende Worte. "Großer, großer Respekt vor Sascha, denn er hat Erstaunliches geleistet. Sein Spiel wird immer besser." Zudem ergänzte der 24-Jährige: "Das ist gut, denn man hat immer jemanden, der einen bis an die Grenzen treibt." Für Sinner war es am Sonntag der zehnte Sieg in Serie gegen Zverev, der dem Italiener seinen fünften Grand-Slam-Titel bescherte.