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Tesla senkt Supercharger-Preise, jetzt ab 20 Cent/kWh > teslamag

Wirtschaft

Benzin und Diesel werden immer teurer, und für das Jahresende rechnen Beobachter damit, dass auch die Preise für Strom spürbar steigen werden. Bei Tesla aber geht es kurz vor Beginn des Herbstes erst einmal in eine erfreulichere Richtung: In der Nacht auf Freitag sanken die Preise an vielen deutschen Supercharger-Stationen zum Teil deutlich. An mindestens einem dieser Tesla-Standorte kann man Strom jetzt ab 20 Cent pro Kilowattstunde bekommen – auch mit Elektroautos anderer Marken.

Laden bei Tesla ab 20 Cent/kWh

Anders als bei den meisten anderen Ladestrom-Anbietern sind die Supercharger-Tarife bei Tesla in Europa alles andere als einheitlich. Stattdessen hängen die Preise vom jeweiligen Standort ab und können auch innerhalb des gleichen Landes stark variieren. Hinzu kommt an vielen Tesla-Stationen eine Differenzierung nach der Tageszeit mit billigerem Strom außerhalb von Spitzenzeiten, wobei auch diese Fenster unterschiedlich definiert sein können.

Ein einheitlicher Preis für Laden am Supercharger zum Beispiel in Deutschland lässt sich deshalb nicht nennen – aber alle zur Kosten-Optimierung erforderlichen Informationen kann man der Navigation im Tesla, der App oder einer Standort-Karte im Web entnehmen. Und wie sich ab dem frühen Freitag in sozialen Medien herumsprach, sind die Preise für Haupt- wie Nebenzeit an vielen Tesla-Ladestellen in Deutschland gesunken, teilweise offenbar um 10 Cent pro Kilowattstunde und mehr.

Der wohl billigste Supercharger Deutschlands steht damit jetzt in Magdeburg: An dem schon vorher eher günstigen Standort Rothensee an der A2 kann man jetzt ab 20 Cent pro Kilowattstunde laden, noch einmal 2 Cent weniger als zuvor. Dieser Niedrigpreis gilt in der Nebenzeit, die für Magdeburg-Rothensee zwischen 23 Uhr und 9 Uhr liegt; außerhalb kostet der Strom dort für Tesla-Fahrer 36 Cent pro Kilowattstunde. An manchen Standorten scheint Tesla allerdings sein Zeitfenster für billigeres Laden verengt zu haben.

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