DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,70 % 52.470,97 Pkt 19:18:50 S&P 500 +2,19 % 7.476,53 Pkt 19:18:49 Nasdaq +3,50 % 25.297,48 Pkt 19:18:49 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,03 % 4.098,90 USD 19:08:39 Silber -2,03 % 57,62 USD 19:08:46 Brent +1,10 % 90,01 USD 19:03:24 WTI +1,20 % 84,59 USD 19:08:47 Bitcoin -2,94 % 62.819,17 USD 19:18:48 EUR/USD +0,51 % 1,15260 USD 19:18:22 EUR/GBP -0,29 % 0,85530 GBP 19:18:49 EUR/CHF -0,13 % 0,93150 CHF 19:18:49 EUR/JPY -1,89 % 183,721 JPY 19:18:49

Testosteronmangel: Körperfett senkt Spermienzahl um 8 Prozent

Gesundheit

Die Hormonspiegel von Männern sinken weltweit seit Jahrzehnten – und der Trend beschleunigt sich. Hauptursache ist der westliche Lebensstil. 54 Prozent weniger Testosteron seit 1972 Eine im Sommer 2026 in London vorgestellte Analyse von zwölf Längsschnittstudien mit rund 102.000 Männern aus sieben Ländern dokumentiert den alarmierenden Trend: Zwischen 1972 und 2019 fiel der Testosteronspiegel um 54 Prozent. Nach der Jahrtausendwende hat sich die Entwicklung sogar noch beschleunigt. Endokrinologen machen vor allem die Zunahme von Adipositas und metabolischem Syndrom verantwortlich. Diese Faktoren erklären den Daten zufolge etwa 25 bis 50 Prozent des Rückgangs. Besonders deutlich wird der Zusammenhang in Indien: Dort korreliert der Hormonabfall mit einer Diabetesrate von 11,4 Prozent und abdominaler Adipositas bei rund 40 Prozent der Männer. Körperfett killt Spermien Die Universität Aarhus liefert 2026 konkrete Zahlen: Bei 1058 jungen Männern (Durchschnittsalter: 19 Jahre) hatten Probanden mit einem Körperfettanteil von 20 bis 24 Prozent deutlich weniger Spermien als die Gruppe mit 8 bis 19 Prozent Körperfett. Jede Zunahme des Körperfetts um 5,7 Prozent senkte die Spermienzahl um 8 Prozent. Es gibt aber Hoffnung: In einem achtwöchigen Programm mit nur 800 Kilokalorien täglich stieg die Spermienkonzentration um das 1,5-Fache, die Gesamtzahl um das 1,4-Fache. Anzeige Ihr Testosteronspiegel sinkt seit Jahrzehnten – um 54 Prozent seit 1972. Die Folge: Erschöpfung, Stimmungstiefs, nachlassende Libido. Doch viele Männer erkennen die Warnsignale nicht. Unser kostenloser Leitfaden zeigt Ihnen die 5 wichtigsten Symptome und wie Sie mit einem 8-Wochen-Plan gegensteuern. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern Wenn die Diagnose schwerfällt In der Hausarztpraxis bleibt Testosteronmangel oft unerkannt, weil die Symptome unspezifisch sind. Erschöpfung, Stimmungstiefs und Gewichtszunahme sind klassische Anzeichen. Besonders gefährdet: Männer mit Adipositas, Typ-2-Diabetes oder metabolischem Syndrom. Ein Fallbericht aus dem Juli 2026 zeigt das typische Bild: Ein 29-Jähriger kam mit Libidoverlust und Erektionsstörungen in die Praxis, der HbA1c-Wert lag bei 6,1 Prozent, das Testosteron im Keller. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2025 untermauert: Metabolisches Syndrom erhöht das Risiko für Erektionsstörungen um das 2,3-Fache. Auch Schlafmangel, Rauchen und Bewegungsmangel belasten die hormonelle Gesundheit. Therapie: Entwarnung beim Prostatakrebs Jahrelang fürchteten Mediziner, dass Testosterontherapie Prostatakrebs fördert. Die TRAVERSE-Studie aus dem Jahr 2023 gibt Entwarnung: In der Testosterongruppe traten zwölf Krebsfälle auf, in der Placebogruppe elf – kein signifikanter Unterschied. Die FDA erwägt deshalb, Warnhinweise zu lockern. Anzeige Körperfett senkt Ihre Spermienzahl – um 8 Prozent pro 5,7 Prozent Körperfett. Die gute Nachricht: Schon ein 8-Wochen-Programm kann Ihre Spermienkonzentration um das 1,5-Fache steigern. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie Sie Ihre Fruchtbarkeit und Hormonbalance verbessern. Ratgeber zur Spermienzahl jetzt sichern Anders sieht es beim Missbrauch aus: Im Bodybuilding gilt Testosteron als Basispräparat, doch Fachleute warnen vor Akne, Herz-Kreislauf-Problemen und psychischen Veränderungen. Das Steroid Oxandrolon gilt wegen seines speziellen Metabolismus – es wird primär in den Muskeln verstoffwechselt – als vergleichsweise leberfreundlich, sofern die Anwendungsdauer von sechs bis acht Wochen nicht überschritten wird. Übrigens: Der oft zitierte Zusammenhang zwischen Testosteron und Aggression wird in der aktuellen Forschung kritisch hinterfragt. Das Hormon stärkt primär Wohlbefinden, Antrieb und Belohnungseffekte – nicht die Kampfeslust.

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