Thorsten Legat tritt nach nur sechs Spielen bei Germania Mallorca zurück
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Jetzt zieht Thorsten Legat (57) die Reißleine! Nach nur sechs Ligaspielen ist für den Ex-Bundesliga-Profi als Trainer von Germania Mallorca schon wieder Schluss. Am Montag gab der „Kasalla-King“ seinen Rücktritt bekannt – in einem Instagram-Video gemeinsam mit Germania-Managing-Director Aleks Petrovic (35).
Ganz weg ist Legat aber nicht. Als Manager und Gesellschafter bleibt er dem Klub erhalten. Die sportliche Leitung an der Seitenlinie übernimmt vorerst Basti Müller (35), der die Mannschaft interimsweise betreuen wird.
Für Legat ist es der nächste Rückschlag bei seinem ambitionierten Fußball-Projekt. Gemeinsam mit Immobilienunternehmer Amir Aziz, Boxer Aleks Petrovic und Inselunternehmer Nick Pinior hatte er Germania Mallorca in diesem Jahr gegründet. Die Vision: Unter dem Motto „From Zero to La Liga“ soll der erste deutsche Fußballklub auf Mallorca innerhalb der kommenden Jahre mehrere Aufstiege feiern und irgendwann in Spaniens höchster Liga ankommen.
Germania kommt nicht in Schwung
Doch der Start verläuft holprig. In seinen sechs Ligaspielen als Chefcoach holte Legat drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Zuletzt setzte es beim Aufstiegskandidaten Cala d’Or eine bittere 2:4-Pleite. Dabei hatte Germania zur Pause noch mit 2:1 geführt.
Die Konsequenz: Legat gibt seinen Platz an der Seitenlinie ab. In der Tabelle der Primera Regional Mallorca, der achten und letzten Liga auf der Insel, steht Germania mit zehn Punkten auf Rang sechs.
Auch bei der Suche nach Verstärkung gibt es Herausforderungen. Laut Vereinsboss Amir Aziz sagen dem Klub teilweise Spieler aus der deutschen Landesliga ab, weil sie das Niveau fürchten. Deshalb sucht Germania weiterhin nach neuen Fußballern. Interessierte können sich weiterhin für ein Probetraining bewerben.
Zum Abschied als Trainer gab es vom Verein warme Worte. In dem Instagram-Post bedankte sich Germania bei Legat für seinen „unglaublichen Einsatz“ und seine Leidenschaft. Zudem stellte der Klub klar: „Wir sind froh, dass du Germania auch weiterhin erhalten bleibst!“