ThSV Eisenach kassiert klare Heimniederlage | sportschau.de
Die Handballer des ThSV Eisenach haben in der Bundesliga die dritte Niederlage nacheinander hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Sebastian Hinze unterlag vor heimischer Kulisse dem TVB Stuttgart mit 28:33 (15:16). Linksaußen David Móré zeichnete sich vor 2.436 Zuschauern mit sieben Toren als bester Werfer der Thüringer aus, die mit 3:11 Punkten weiter Rang 15 belegen.
Eisenach mit Abwehr-Problemen - knapper Rückstand zur Pause
Nach den Niederlagen im Pokal und zuletzt in Erlangen war klar, dass die Eisenacher ihr Heimspiel gegen TVB Stuttgart um Ex-Trainer Kisha Kaufmann nicht verlieren dürfen. Die Gäste kamen mit einer Bilanz von 5:5-Punkten nach Thüringen, während der ThSV 3:9-Zähler auf dem Konto hat. Die gute Nachricht vor dem Spiel: Felix Aellen und Tillman Leu wurden rechtzeitig fit, waren einsatzbereit. Aber die ersten Minuten gingen klar an Stuttgart, die mit vier Rückraumspielern aufliefen und die Eisenacher Abwehr zunächst vor unlösbare Probleme stellten. Die Konsequenz war ein 3:7 nach zehn Minuten.
Die Thüringer brauchten ihre Zeit, nutzten dann zwei Überzahlspiele, um sich heranzuarbeiten. Zudem krallte sich Keeper Matija Spikic zwei, drei wichtige Bälle. In der 17. Minute glich Aellen zum 9:9 aus. Es blieb danach eng, in Führung gingen die Gastgeber aber nicht. Kurz vor der Pause ergab sich beim 15:16 aber die Chance, doch Keeper Spikic übersah bei seinem Wurf, dass auf der Gegenseite der Schlussmann bereits wieder in den Kasten geeilt war und so den Ball fangen konnte.
ThSV findet keine Lücke - Stuttgart fährt sicheren Sieg ein
Nach der Pause verloren zunächst die Schiedsrichter den Überblick, es gab einige komische Pfiffe. Eisenach selbst bekam gar nichts auf die Platte, traf in knapp zwölf Minuten nur einmal ins Schwarze. Stuttgart steht weiterhin sehr gut in der Abwehr und machte vorn einfach weniger Fehler. So wuchs der Rückstand für die Eisenacher stetig. Beim 21:26 in der 50. Minute war es dann schon sehr ruhig in der Halle. Das Kaufmann-Team ließ auch in der Folge nicht nach und brachte den Sieg sicher und souverän über die Zeit.
rei/dpa