DAX -0,35 % 26.299,74 Pkt 18:00:00 MDAX +0,12 % 32.264,86 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.545,47 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,09 % 53.839,99 Pkt 22:39:34 S&P 500 +0,92 % 7.798,99 Pkt 22:35:03 Nasdaq +1,35 % 26.803,03 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,62 % 68.732,42 Pkt 08:03:00 Gold +0,54 % 4.387,20 USD 08:08:00 Silber -0,87 % 64,31 USD 08:07:54 Brent +0,88 % 87,84 USD 08:07:51 WTI +0,96 % 82,03 USD 08:07:59 Bitcoin -0,36 % 63.191,38 USD 08:17:56 EUR/USD +0,11 % 1,15430 USD 08:17:23 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 08:18:00 EUR/CHF +0,17 % 0,93900 CHF 08:18:00 EUR/JPY +0,05 % 183,760 JPY 08:18:00

Thüringen: Linken-Politiker kritisieren Nähe zwischen AfD und BSW

Nation

Der Linken-Politiker Bodo Ramelow hat dem Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke und der BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht politische Nähe vorgeworfen. »Herr Höcke hat Frau Wagenknecht wörtlich genommen und die Einladung ausgesprochen, die Frau Wagenknecht in Sachsen-Anhalt an die AfD formuliert hat. Das passt zusammen. Mehr will ich kopfschüttelnd dazu nicht sagen«, sagte Ramelow dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Ramelow reagierte damit auf Höckes Vorstoß, die BSW-Gründerin mithilfe der AfD zur Ministerpräsidentin des Freistaates zu wählen. In einem Video, das er bei X postete, sagte er an Wagenknecht gerichtet: »Ich reiche Ihnen die Hand. Werden Sie Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen.« Wagenknecht hatte ihrerseits zuletzt signalisiert, dass ihre Partei nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einem AfD-Ministerpräsidenten zur Macht verhelfen könnte. Wagenknecht und BSW-Landesverband schlagen Angebot aus Wagenknecht hatte das Angebot abgelehnt und es als »weder ehrlich noch seriös« bezeichnet. Zugleich gab sie dem Chef des als rechtsextrem eingestuften AfD-Landesverbands in seiner Bewertung der Thüringer Landesregierung recht: »Richtig ist, dass Mario Voigt als Ministerpräsident das Vertrauen verloren hat und das BSW Thüringen ihm die Unterstützung entziehen muss.« Auch Katja Wolf, Chefin des Thüringer BSW-Landesverbands, schlug das Angebot aus. »Eine Unterstützung des rechten Kulturkampfes und der völkischen Ideen, die die AfD propagiert, lehne ich aus tiefster persönlicher Überzeugung entschieden ab«, teilte Wolf auf Anfrage der ZEIT mit. »Das vergiftete Angebot des Herrn Höcke werden wir sicherlich nicht annehmen.« Der frühere Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger sagte dem RND unterdessen: »Der Schachzug von Höcke dient dazu, Wagenknecht und das BSW vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Spiel zu halten.« Er fügte hinzu: »Das Beste wäre, das BSW käme gar nicht in den Landtag. Denn wer mit dem Feuer spielt, der sollte kein Benzin bekommen.« Wagenknecht warf er »moralischen und politischen Zerfall« vor.

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