DAX +1,17 % 25.476,74 Pkt 11:56:25 MDAX +1,42 % 30.300,70 Pkt 11:56:25 Euro Stoxx 50 +0,25 % 6.131,28 Pkt 11:56:15 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,35 % 4.024,40 USD 12:01:21 Silber -1,10 % 53,52 USD 12:01:22 Brent -4,95 % 110,08 USD 12:01:22 WTI -0,58 % 101,17 USD 12:01:24 Bitcoin -0,13 % 79.902,75 USD 12:11:23 EUR/USD -0,59 % 1,11520 USD 12:10:44 EUR/GBP -0,18 % 0,83700 GBP 12:11:25 EUR/CHF -0,01 % 0,92400 CHF 12:11:25 EUR/JPY -0,07 % 175,795 JPY 12:11:24

THW Hünfeld Venezuela, Erdbeben Venezuela, Josephine Koch THW

Welt

10.07.26 - 0:39 Uhr - Mitten in der Nacht wird Josephine Koch von einem Alarm auf ihrem Handy geweckt. Noch ist unklar, ob sie tatsächlich ausrücken wird. Trotzdem beginnt die ehrenamtliche THW-Helferin aus Hünfeld sofort mit den Vorbereitungen. Wenige Stunden später steht fest: Gemeinsam mit einem 48-köpfigen Team geht es ins Erdbebengebiet nach Venezuela.

Kurz nach dem schweren Erdbeben wurde das THW-Team alarmiert, um die Rettungskräfte vor Ort zu unterstützen. Josephine Koch war als technische Sucherin im Einsatz, das heißt, sie und ihr Team suchten mit Spezialgeräten und Hunden nach möglichen Lebenszeichen unter den Trümmern. Für die Lehrerin war es nach dem Erdbeben in der Türkei bereits der zweite Auslandseinsatz. Begleitet wurde unser Gespräch von Zugführer und Kreisbeauftragtem Oliver Renz.

Beim Einsatz in Venezuela. Fotos: THW

Das 48-köpfige deutsche Hilfsteam.

Mit der Luftwaffe startet die Hilfsaktion.

Zwischen Anspannung und Verantwortung "Man ist angespannt, weil man gar nicht weiß, was einen erwartet", berichtet Koch. Gleichzeitig haben sie sich vom Team getragen gefühlt. "Es ist keine Einzelkämpfershow, sondern eine Teamleistung." Die Bedingungen vor Ort waren extrem schwierig. Temperaturen von mehr als 30 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent und eingestürzte Gebäude nach einem Doppelbeben erschwerten die Suche. Als technische Sucherin war Koch dafür verantwortlich, mit Spezialgeräten mögliche Lebenszeichen unter den Trümmern aufzuspüren. "Es ist schwer zu sagen, ob die körperliche oder die emotionale Belastung überwiegt. Ich glaube, es ist eine Gesamtbelastung."

Ein Satz, der bis heute nachwirkt Am stärksten in Erinnerung geblieben ist ihr die Begegnung mit den Menschen. Immer wieder musste das THW Angehörigen mitteilen, dass unter den Trümmern kein Leben mehr festgestellt werden konnte. Sie erlebte etwas, womit sie nicht rechnete: "Die Dankbarkeit der Menschen hat überwogen", sagt Koch. Besonders bewegt hat sie ein Angehöriger, der sich trotz einer solch traurigen Nachricht für den Einsatz des Teams bedankte. Seine Worte berühren sie heute noch. "Keep doing what you do. God always bless you."

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren