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Ticker: Schnäppchen? HSV kauft neuen Mittelstürmer

Sport

Der Hamburger SV hat den nigerianischen Nationalstürmer Terem Moffi verpflichtet. Der 27-Jährige kommt vom französischen Erstligisten OGC Nizza und spielte in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für den portugiesischen Meister FC Porto. „Auch wenn der HSV ein paar Jahre in der zweiten Liga gespielt hat, ist der Klub noch immer ein großer Name – und zwar überall in der Welt“, sagte Moffi.

Der HSV profitiert bei dem Geschäft von einem starken Marktwertverlust seines Wunschstürmers. Nizza zahlte vor drei Jahren noch eine Ablösesumme von mehr als 20 Millionen Euro für ihn. Die Hamburger bekommen ihn nun Medienberichten zufolge für nur noch zwei Millionen. Moffi wechselt bereits in das siebte Land seiner Karriere. Vorher spielte er in seiner Heimat Nigeria, in einer Nachwuchsakademie in England, in Litauen (FK Kauno Zalgiris), in Belgien (KV Kortrijk), in Frankreich und in Portugal.

In der vergangenen Saison wurde Thun als Aufsteiger sensationell Meister, Heule steuerte in 34 Einsätzen zwei Tore sowie sechs Torvorlagen bei. „Nach vielen Jahren im Schweizer Profifußball ist der Wechsel in die 2. Bundesliga nach Deutschland für mich der nächste Schritt in meiner Karriere, den ich unbedingt gehen wollte“, kommentierte Heule seinen Wechsel.

Der 24-jährige Spanier kam 2024 für rund 13 Millionen Euro vom FC Granada nach München, konnte sich dort aber nie durchsetzen. Stattdessen wurde der Flügelspieler schon dreimal verliehen. Nun folgt offenbar Leihe Nummer vier. Zaragozas Vertrag bei den Bayern läuft bis 2029.

Torhüter Noah Atubolu zittert um seine Zukunft. Freiburgs langjährige Nummer eins will den Verein unbedingt verlassen, ein Nachfolger wurde daher längst verpflichtet. Doch bislang hat sich kein Käufer für den 24-Jährigen gefunden, für den Freiburg gern 15 Millionen Euro Ablöse hätte. Nun gilt Eintracht Frankfurt als Transferziel Nummer eins. „Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen“, sagt Freiburgs Trainer Julian Schuster.

Die Situation bei der Eintracht ist laut „Kicker“ aber knifflig. Zum einen sei der Transfer eine finanzielle Frage, zum anderen auch eine personelle. Die Hessen müssten ihrerseits nämlich einen Abnehmer für ein Mitglied ihres Torwart-Duos Kaua Santos/Michael Zetterer finden.

Mittelfeldspieler Adrian Beck wechselt auf Leihbasis innerhalb der 2. Bundesliga vom 1. FC Heidenheim zum VfL Osnabrück. Der 29-Jährige bestritt bislang 114 Pflichtspiele für den Ostalb-Klub, bei dem er noch bis 2028 unter Vertrag steht. Er war 2022 vom SSV Ulm gekommen.

Beim Heidenheimer Erstrunden-Aus im DFB-Pokal bei Viertligist SSV Jeddeloh II (2:5) stand Beck am Sonntag schon nicht mehr im Kader. Osnabrück bestreitet sein Pokalspiel am 2. September gegen Meister und Titelverteidiger FC Bayern München, der am Samstag bei Borussia Dortmund (2:1) den Supercup gewann.

Der Transferexperte Fabrizio Romano schrieb, Goretzka habe in den vergangenen 24 Stunden mit Villa-Trainer Unay Emery gesprochen. Eine Übereinkunft rücke näher, eine Antwort von Goretzka werde bald erwartet. Der TV-Sender Sky berichtete, daneben gebe es auch konkretes Interesse aus Italien und Spanien an dem 73-maligen Nationalspieler.

Die Rückkehr von Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt zum 1. FC Köln nach drei Jahren ist perfekt. Der tunesische Nationalspieler einigte sich mit dem Bundesligisten auf einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Der 31-Jährige stieg direkt nach Unterzeichnung des Arbeitspapiers ins Training ein.

Der Kontakt zu Skhiri sei nie abgebrochen, sagte der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Thomas Kessler. „Bei der Zusammenstellung unseres Kaders war es uns wichtig, neben sportlicher Qualität gezielt zusätzliche Erfahrung und Führungsstärke in die Mannschaft zu bringen“, erklärte Kessler. „Ellyes entspricht mit seinem Profil genau dem, was wir gesucht haben. Er hat in den vergangenen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die er nun bei uns einbringen kann.“

Innenverteidiger Karim Coulibaly verlässt Werder Bremen. Wie der Klub mitteilte, wechselt der 19-Jährige von der Weser zum französischen Erstligisten Racing Straßburg. „Karim ist ein Paradebeispiel für unseren eingeschlagenen Weg, junge, entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten und mit ihnen Werte zu schaffen“, sagte Werders Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz. „Er hat seine Chance bei uns vorbildlich genutzt und sich zu einem Stammspieler in der Bundesliga entwickelt.“

Saïd El Mala wendet sich in einem Video direkt an die FC-Fans: „Es war mir eine riesige Ehre, mit der 13 für euch aufzulaufen“, sagt der Jungstar. Er habe jedoch eine Entscheidung treffen müssen. „Eure Nummer 13 geht“, fährt er fort, macht dann eine Pause und ergänzt: „Aber eure neue Nummer 10 bleibt.“ Der 19-Jährige spielt mindestens auch in der kommenden Saison für den rheinischen Bundesligisten.

El Mala, um den es in den vergangenen Monaten immer wieder Wechselspekulationen gab, hat seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2031 verlängert. Er ist der erste Kölner seit Klub-Ikone Lukas Podolski, der die prestigeträchtige Nummer 10 trägt. Borussia Dortmund hatte sich lange um eine Verpflichtung El Malas bemüht. Die Ablöseforderungen des FC, die dem Vernehmen nach bei mindestens 50 Millionen Euro gelegen haben sollen, waren den BVB-Bossen aber zu hoch. Die Westfalen zogen sich aus dem Transferpoker zurück. Anschließend hatte es Berichte gegeben, dass sich Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig mit El Mala beschäftige. Auch aus der englischen Premier League soll es Interessenten gegeben haben.

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