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Tiefseebergbau: Viele Weichtiere gelten laut Weltnaturschutzunion als bedrohte Arten

Wissenschaft

Bei den Weichtieren handelt es sich unter anderem um Schnecken- und Muschelarten, die nur in Meerestiefen von bis zu 5000 Metern vorkommen. Viele wurden erst in den vergangenen zehn Jahren entdeckt. Laut dem IUCN ersticken sie in Sedimentwolken, die durch Erkundungen des Meeresbodens und den Abbau von Mineralien entstehen. Sie können darin nicht atmen und Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen.

Die Weltnaturschutzunion betonte, sie habe bereits 2021 für ein Moratorium im Tiefseebergbau gestimmt. Bis nicht alle Risiken bekannt sind und die Meeresumwelt wirksam geschützt wird, sollten die Erkundungen des Meeresbodens und der Abbau von Mineralien gestoppt werden.

Der Tiefseebergbau soll jedoch Multimilliarden-Dollar-Potenziale haben. Und damit gibt es auch reichlich Interessenten, die es auf Rohstoffvorkommen am Meeresgrund abgesehen haben. Als wichtigste Ressource gelten sogenannte Manganknollen, die Mangan, Eisen, Kobalt, Kupfer und Nickel enthalten. Die Rohstoffe werden etwa für Batterien in Elektroautos genutzt. Die bisherigen Fördermengen werden in Zukunft nicht ausreichen.

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