Tierschützer Malte Zierden entsetzt: „Streamer quälen Elefanten im Livestream!“
Der Wahl-Hamburger Malte Zierden nutzt seine 1,3 Millionen Follower auf Instagram, um auf Tierquälerei aufmerksam zu machen und sich für Tier- und Artenschutz einzusetzen. Dabei reagiert er immer wieder auf Inhalte, in denen Tiere gequält werden.
Am Donnerstag lud Zierden ein Video hoch, in dem er auf eine Aktion des Streamer-Duos „Jordan_Semih“ reagiert. Die beiden Streamer haben einen Livestream mit einem lebendigen Elefanten aufgenommen – und ernten dafür jetzt sehr viel Kritik.
In dem Stream wird der Elefant in einen dunklen Verschlag geführt, es läuft laute Musik, grelles Kameralicht ist an, die Streamer toben um das Tier herum. Tierschützer Zierden wirft den beiden Streamern daher „Tierquälerei“ vor und klärt auf, dass Elefanten „hochintelligente Tiere, soziale und feinfühlige Tiere“ sind. Elefanten würden sehr sensibel und gestresst auf ihre Umgebung reagieren, so Zierden weiter in seinem Instagram-Reel.
Streamer Jordan & Semih: Sind nicht naiv und dumm
Die beiden Streamer hätten das Tier „für 'n paar billige Klicks“ ausgenutzt, führt Malte Zierden weiter aus. „Das ist alles so maximal kaputt.“
Die Streamer veröffentlichten mittlerweile eine Erklärung, in der sie den Vorwurf der Tierquälerei „ausdrücklich zurückweisen“. Sie behaupten, das Tier hätte „genug Platz“ gehabt und „unter dauerhafter Beobachtung gestanden“.
Und weiter: „Jordan & Semih lassen in den Streams ihr inneres Kind raus, sind aber definitiv nicht naiv und dumm, wie es den Anschein macht.“