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Tiger-Angriff in Sachsen bei Leipzig: Das hat die Obduktion des Opfers (†72) ergeben

Nation

Laut dem vorläufigen Gutachten bestehe "aus rechtsmedizinischer Sicht ein kausaler Zusammenhang zwischen den Tigerbissverletzungen und dem Versterben des Geschädigten", so die Staatsanwaltschaft.

Der Pfleger starb demnach an den zahlreichen Verletzungen, die ihm der Tiger am 17. Mai zugefügt hatte. Das entlaufene Tier war von der Polizei erschossen worden.

Der Mann war am 10. Juli im Krankenhaus gestorben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er die ganze Zeit nicht vernommen werden können. Bei dem 72-Jährigen handelte es sich um den Helfer der Besitzerin des Tigers, der ehemaligen Dompteurin Carmen Zander (52).

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Frau wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassung.

In der Anlage hatten noch acht weitere Raubkatzen gelebt. Nach wochenlangen Diskussionen wurden sechs Tiere inzwischen in eine Auffangstation nach Spanien gebracht, weil das Areal nach Auffassung des zuständigen Landratsamtes Nordsachsen für die Anzahl der Tiger zu klein war.

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