Tobias Strobl jetzt schon unter Druck
Nach dem kläglichen Unentschieden gegen Energie Cottbus (4:4) und dem schwachen 0:1 gegen den FC St. Pauli lastet beim VfL Wolfsburg bereits großer Druck auf Trainer Tobias Strobl. Auf der Pressekonferenz vor dem wegweisenden Heimspiel gegen Darmstadt 98 am heutigen Freitag (18:30 Uhr) war der 38-Jährige jedoch bemüht, die Situation sachlich einzuordnen: „Ich weiß auch: Wenn du das Darmstadt-Spiel nicht ziehst, könnte es ein bisschen ungemütlicher werden. Aber ich mache mir gar keine Gedanken: ‚Was wäre, wenn?‘ Wir wussten, dass es ruckeln kann. Und jetzt ruckelt es. Jetzt dürfen wir nicht alle durchdrehen, nur weil es so kommt, wie das alle mal gesagt haben.“
Unter der Anzeige geht's weiter
Derzeit ist die Lage bei den Niedersachsen noch nicht dramatisch. Der VfL rangiert immerhin auf Rang fünf. Doch der Abstand zum Relegationsplatz beträgt vier Zähler, bei einer Niederlage gegen die Lilien könnte er bis auf sieben anwachsen. Das würde dem erklärten Ziel des direkten Wiederaufstiegs einen erheblichen Dämpfer bereiten. Zudem wartet Wolfsburg noch auf den ersten Heimsieg der Saison.