Tochter Lotti verpasst Unterricht - Gustav Schäfer wehrt sich gegen Kritik
Beim „Heidifest“ verwandelte Gastgeberin Heidi Klum (53) das Münchner Hofbräuhaus kurz vor dem Oktoberfest in einen prominenten Partytreff. Mit dabei war auch „Tokio Hotel“-Schlagzeuger Gustav Schäfer (38). Am Rande der Wiesn-Sause traf BUNTE.de den Musiker zum Interview – und erlebte ihn dabei von seiner ganz persönlichen Seite.
Tochter Lotti ist schon 10: Gustav Schäfer wird wehmütig
Wenn Gustav Schäfer über seine Tochter Lotti spricht, schwingt neben großem Stolz auch ein wenig Wehmut mit. Dem Musiker wird zunehmend bewusst, wie schnell sein Kind groß geworden ist. „Papasein ist immer ein weinendes Auge und natürlich ein lächelndes Auge“, erzählt er im Gespräch mit BUNTE.de. Als Lotti zur Welt kam, war Gustav 28 Jahre alt. Inzwischen ist sie 10. Für ihren Vater scheinen die vergangenen Jahre wie im Flug vergangen zu sein: „Gefühlt war das ein Blitzschlag. Das war von null auf zehn. Da sind so viele Sachen passiert.“
Das ganze Interview mit dem „Tokio Hotel“-Drummer seht ihr im Video oben.
Tochter Lotti begleitet ihn auf Reisen: Das sagt Gustav zur Schulkritik
Die gemeinsame Zeit ist für Gustav besonders kostbar. Wegen seiner Arbeit als Musiker kommt es immer wieder vor, dass Vater und Tochter länger voneinander getrennt sind. Tourneen können bedeuten, dass sich beide vier, sechs oder sogar acht Wochen lang nicht persönlich sehen. In diesen Phasen bleibe ihnen vor allem der Kontakt über Facetime, berichtet er. Manchmal begleitet Lotti ihren Vater jedoch auf Reisen. Die Zehnjährige verpasst deshalb Unterricht – eine Entscheidung, die nicht überall auf Verständnis stößt. „Das Gute ist, wir kommen mit der Schule klar und den Stoff, den sie verpasst, holen wir unterwegs nach“, erklärt er. Für die Familie funktioniere diese Lösung.
Gustav Schäfer findet klare Worte für seine Kritiker
Trotz negativer Reaktionen möchte der Musiker an seinem Familienmodell festhalten. Schließlich gebe es nicht nur Kritik, sondern ebenso viel Zuspruch. Für ihn zählen die Erfahrungen, die er mit Lotti teilen kann. „Ganz ehrlich: Wir leben bloß einmal“, sagt Gustav. Solange sich die Reisen mit der Schule vereinbaren ließen, sehe er darin keinen falschen Weg. Von den Meinungen Außenstehender wolle er sich deshalb nicht beeinflussen lassen.
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