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Tödliche Infektion: Mädchen (†3) stirbt nach Streichelzoo-Besuch in Australien

Welt

"Wir haben unser geliebtes Mädchen verloren." Mit diesen Worten gaben die Eltern der kleinen Sassi ihren schrecklichen Verlust vor wenigen Tagen auf der Spendenseite "GoFundMe" bekannt.

Demnach hatten Ärzte auf der Intensivstation wochenlang um das Leben ihrer Tochter gekämpft - am Ende leider ohne Erfolg.

Nach sechs langen Wochen des Hoffens und Bangens musste die Familie nun schweren Herzens Abschied von ihrem geliebten Kind nehmen.

Die Dreijährige hatte am sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) gelitten, einer schweren Erkrankung, die zu winzigen Blutgerinnseln in den kleinen Blutgefäßen sowie zu akutem Nierenversagen und Hirnschäden führen kann.

In den meisten Fällen wird eine Infektion durch E.-coli-Bakterien ausgelöst, die im Darm von Nutztieren vorkommen. Eine Übertragung erfolgt häufig durch direkten Tierkontakt, in der Regel über den Kot.

Die Eltern des Mädchens gehen davon aus, dass ihre Tochter sich die Infektion auf einem Bauernhof zugezogen hat, wo sie Tiere angefasst sowie gestreichelt habe und auf ihnen geritten sei.

Eine Schließung des betroffenen Betriebs zieht das Gesundheitsministerium derzeit jedoch nicht in Betracht: Fälle von HUS seien "sehr, sehr selten", zitiert "ABC" die zuständige Ministerin.

Die Schließung eines einzigen Streichelzoos, der alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit ergreife, würde das Risiko für Kinder oder die Allgemeinheit nicht beseitigen, betonte sie und appellierte gleichzeitig, sich nach dem Kontakt mit Tieren immer gründlich die Hände zu waschen.

Auch die Angehörigen des verstorbenen Mädchens erinnerten daran, wie wichtig Händehygiene sei, und dankten allen Spendern für ihre großzügige Unterstützung. Durch die finanzielle Hilfe hätten sie "jede Sekunde an Sassis Seite" verbringen können. Ihre Tochter sei ein "starkes" und "mutiges" Kind gewesen und habe bis zum Schluss tapfer gekämpft.

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