Tödliche Kette in Gang gesetzt: 19-jährige Josephine stirbt nach Abnehmspritze
Die US-Amerikanerin wurde im September 2025 tot in ihrem Studentenwohnheim der University of East London aufgefunden. Wie The Times berichtete, liegt nun das Ergebnis einer medizinischen Untersuchung vor. Demnach ist wahrscheinlich die Abnehmspritze Mounjaro mit dem Wirkstoff Tirzepatid indirekt verantwortlich für Josephines Tod. Tragisch: Die 19-Jährige hatte das Medikament von ihrem Arzt in den USA verschrieben bekommen, obwohl sie laut Angaben des Gerichts nicht fettleibig, sondern nur leicht übergewichtig war. Am Abend ihres Todes telefonierte die Studentin noch mit ihrer Familie in Kalifornien. Als sie sagte, ihr sei schlecht und sie müsse sich übergeben, machten ihre Eltern sich große Sorgen. Josephines Schwester Anastasia kontaktierte einen privaten Gesundheitsdienst. Als die Krankenschwester mitsamt Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes eintraf, öffnete niemand die Tür. Die Sicherheitskräfte verschafften sich daraufhin Zugang zur Wohnung - und fanden die junge Frau leblos auf dem Boden des Badezimmers. Für Josephine kam jede Hilfe zu spät. Laut Bericht der Pathologie litt Josephine an einer unentdeckten angeborenen Herzerkrankung - einer sogenannten Myokardbrücke. Dabei liegt ein Teilstück einer Herzkranzarterie nicht frei auf dem Herzmuskel, sondern ist vom Herzmuskel selbst überwachsen. Bei jedem Herzschlag drückt der Muskel auf das Gefäß, was meist harmlos bleibt, aber Beschwerden verursachen kann. Womöglich löste der Wirkstoff Tirzepatid das Erbfrechen aus, was zu einer Unterzuckerung und anschließend zu einem gefährlichen Elektrolyt-Ungleichgewicht geführt haben könnte. Eine solche Störung kann schwere Herzrhythmusstörungen auslösen. Josephines Herzerkrankung könnte das Risiko zusätzlich erhöht haben. Zwar kommen Todesfälle durch Abnehmspritzen wie Ozempic, Wegovy oder Mounjaro nur selten vor, jedoch sind schwere Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Die Spritzen greifen in den Insulin-Haushalt des Körpers ein und verlangsamen die Verdauung, was zu schwerem Erbrechen, Darmverschluss, Bauchspeicheldrüsenentzündungen und weiteren Problemen führen kann. Die Abnehmspritze hätte in diesem Fall also nicht unmittelbar zum Tode geführt, aber eine verheerende Folgekette mit tödlichem Ausgang angestoßen.