Tödliche Schüsse in Stade: Region Hannover richtet Krisenstab ein
Stand: 01.07.2026 12:32 Uhr Nach Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat die Region Hannover einen Krisenstab eingerichtet. Drei der sechs Todesopfer waren Mitarbeiter des hannoverschen Jugendamts. Sozialdezernentin Anne Spiegel (Grüne) soll am Mittwoch Gespräche mit den Beschäftigten der Jugendhilfe führen. Der erste Regionsrat, Jens Palandt, wird zudem am Mittwoch bei der Andacht in der Marktkirche sprechen. Zwei Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter waren wegen eines Gesprächs mit dem mutmaßlichen Täter in die Einrichtung nach Stade gefahren, wie eine Sprecherin der Region Hannover dem NDR bestätigte. Dort sollen die drei Monate alte Tochter des 45-Jährigen sowie deren 34 Jahre alte Mutter untergebracht gewesen sein. "Dass Kolleginnen und Kollegen bei der Ausübung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe ihr Leben verlieren, macht uns fassungslos", teilte die Region Hannover mit. Region Hannover sagt Termine ab Die Region Hannover hat als Reaktion auf die Tat alle Veranstaltungen der kommenden Tage abgesagt, darunter das Eröffnungskonzert des Kultursommers und den Sommerempfang der Wirtschaftsförderung. Es habe höchste Priorität, die trauernden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gegenwärtigen Situation zu begleiten und zu unterstützen. Zudem werde man sich "aus Respekt vor den Betroffenen und ihren Angehörigen" nicht weiter zu den Geschehnissen äußern. 45-Jähriger galt als auffällig