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Tödlicher Angriff auf Ukraine: Kiew meldet Geheimdienstoperation gegen russischen Stützpunkt

Welt

Die Ukraine ist das ständige Ziel verheerender Luftangriffe. Nach eigenen Angaben greift Kiew nun ein russisches Trägerflugzeug für Raketen Hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt an. Zudem fliegt das Militär einen Angriff auf die Region Jaroslawl.

Die Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge ein russisches Tu-95MS-Raketenflugzeug auf dem Stützpunkt Engels in der Region Saratow angegriffen. "Das sind die Flugzeuge, die Angriffe gegen die Ukraine fliegen", erklärte Selenskyj auf X. Der Angriff sei von der Alpha-Einheit des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU durchgeführt worden.

Zudem griff die Ukraine die zentralrussische Region Jaroslawl mit Drohnen an. Ziel war nach Angaben des ukrainischen Generalstabes eine Ölraffinerie des Unternehmens "Slavneft", auf deren Betriebsgelände ein Brand ausbrach.

Der Gouverneur der Region Jaroslawl, Michail Jewrajew, teilte bei Telegram mit, dass bei den ukrainischen Angriffen mindestens ein Mensch ums Leben gekommen sei. Weitere 27 Menschen seien unter anderem durch herabstürzende Drohnentrümmer verletzt worden. Die Einsatzkräfte hätten mehrere Brände unverzüglich gelöscht.

Insgesamt wurden demnach 67 ukrainische Drohnen abgeschossen. Jaroslawl liegt nordöstlich der russischen Hauptstadt Moskau und ist etwa 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Ukraine: Todesopfer nach russischen Angriffen

Russland attackierte sein Nachbarland der ukrainischen Luftwaffe zufolge mit 164 Kampfdrohnen. 137 Drohnen seien in der Nacht abgeschossen oder durch elektronische Luftabwehr zum Absturz gebracht worden. Einschläge habe es an 16 Orten in der Ukraine gegeben, teilte die Luftwaffe am Morgen auf Telegram mit. Auch herabstürzende Trümmer abgewehrter Drohnen können jedoch Schäden verursachen.

Im Landkreis Butscha in der Region Kiew starb nach Behördenmeldungen mindestens ein Mensch. Im Kiewer Umland seien zudem zwei weitere Zivilisten verletzt worden, teilte der Gouverneur der Hauptstadtregion, Tymur Tkatschenko, bei Telegram mit. Ziel russischer Angriffe waren demnach Lagerhallen. Beschädigt worden seien auch mehr als ein Dutzend Wohnhäuser.

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