Tödlicher Bungee-Sprung: 21-Jährige aus Sachsen-Anhalt verunglückt
Nordrhein-Westfalen
Aschersleberin bei Bungee-Sprung tödlich verunglückt
Stand: 12.10.2026 10:57 Uhr
Eine Frau aus Sachsen-Anhalt ist in einem ehemaligen Steinbruch in Warstein in Nordrhein-Westfalen bei einem selbst organisierten Bungee-Sprung gestorben. Die 21-Jährige aus Aschersleben war mit vier Freunden unterwegs.
von MDR SACHSEN-ANHALT
Bei einem Bungee-Sprung in einem ehemaligen Steinbruch im sauerländischen Warstein ist eine 21-Jährige aus Aschersleben (Salzlandkreis) tödlich verunglückt. Die Frau und vier Begleiter brachten dort nach bisherigen Erkenntnissen selbst Vorrichtungen zum Bungee-Jumping an zwei bereits gespannten Seile an, sagte ein Sprecher der Polizei in Soest (Nordrhein-Westfalen) am Montag.
Ein erster Sprung sei geglückt. Doch als die junge Frau an der Reihe war, schlug sie laut Polizei mit dem Kopf gegen eine Felswand und zog sich schwerste Verletzungen zu. Wie genau es dazu kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.
Polizei korrigiert erste Angaben zum Unfall
Zunächst war die Polizei von einem Kletterunfall ausgegangen, bei dem die junge Frau 15 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben sei. Diese Angaben korrigierte ein Sprecher am Sonntag. Zunächst hatte der WDR über die korrigierten Polizeiangaben berichtet.
So berichtet der WDR über das Unglück:
Begleiter nach Unglück von Notfallseelsorgern betreut
Die 21-Jährige aus Aschersleben war der Polizei zufolge mit vier weiteren Personen in der Gegend, bei der es sich nicht um ein offizielles Klettergebiet mit Kletterrouten handelt. Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach gegen 17:15 Uhr. Wegen ihrer schweren Verletzungen starb die Frau nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen noch an der Unglücksstelle.
Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall aus. Die vier Begleiter wurden von Notfallseelsorgern der Feuerwehr betreut. Hinweise auf Fremdverschulden lagen nicht vor.
MDR (Oliver Leiste), dpa