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Tödlicher Unfall in Düsseldorf: Von abbiegendem Lkw erfasst - Frau nach Unfall gestorben

Nation

Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Ronsdorfer und Erkrather Straße in Düsseldorf-Flingern ist am Mittwochmorgen eine Fußgängerin von einem Lkw erfasst worden. Sie verstarb laut Polizei noch am Unfallort.

Wie ein Polizeisprecher sagte, ereignete sich der Unfall um 9.28 Uhr. Die 57-jährige Frau aus Düsseldorf sei zu Fuß auf der Ronsdorfer Straße in Richtung Königsberger Straße unterwegs gewesen. Dabei wollte sie offenbar die Erkrather Straße an der Ampel zwischen der Rheinbahn-Haltestelle und der Tankstelle überqueren.

Ein Lkw-Fahrer, der von der Ronsdorfer nach rechts in die Erkrather Straße stadteinwärts abbiegen wollte, habe die Frau dabei wohl übersehen und sie erfasst. Wie der Polizeisprecher sagte, hätten beide Ampeln laut Zeugenaussagen grün gezeigt.

Die Kreuzung war über Stunden teilweise gesperrt. So waren die Ronsdorfer Straße aus Richtung Königsberger Straße und die Erkrather Straße stadteinwärts nicht befahrbar. Auch die Rheinbahn konnte die Haltestelle Ronsdorfer Straße für die Dauer der Sperrung nicht anfahren, die Linien U75 und U77 enden vorzeitig am Hauptbahnhof. Das Unfallaufnahmeteam der Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um Spuren zu sichern. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz, die Luftbilder fertigte. Um 14.20 Uhr wurden die Sperrungen an der Kreuzung wieder aufgehoben.

Wie ein Reporter unserer Redaktion vor Ort beobachtete, waren Teile der Fahrbahnmarkierung genau an der Unfallstelle bereits deutlich abgefahren und in Teilen nicht mehr erkennbar gewesen. Davon betroffen war insbesondere der Schutzstreifen, der die Ampelquerung für Fußgänger an der Stelle markiert. Zwar können Fahrbahnmarkierungen alleine einen Unfall nicht verhindern – sie wirken aber präventiv, indem sie die Sichtbarkeit wie auch Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erhöht.

Erst vor wenigen Tagen haben die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP zur kommenden Sitzung der Bezirksvertretung 8 (Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach) einen Antrag auf kurzfristige Erneuerung der Markierung an eben jener Stelle auf die Tagesordnung setzen lassen. Damit wird sich die BV in der Sitzung am 10. September befassen und die Verwaltung entsprechend bei zustimmendem Beschluss beauftragen.

In diesem Kontext sei der tödliche Unfall nun sehr tragisch, sagt Christian Rütz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU. Die Kreuzung sei als besonders problematisch ausgemacht worden, da dort viel Schwerlastverkehr durch das Gewerbegebiet und die Müllverbrennung passiere. Das Problem abgefahrener Markierungen gebe es aber an mehreren Kreuzungen in der Stadt, so Rütz. „Immer dort, wo es viel Abbiegeverkehr gibt, werden diese stark in Mitleidenschaft gezogen.“

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