DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold -0,43 % 4.021,20 USD 00:49:16 Silber -0,70 % 53,96 USD 00:48:42 Brent -0,33 % 110,37 USD 00:47:50 WTI -0,28 % 101,48 USD 00:48:50 Bitcoin -0,03 % 80.002,46 USD 00:59:16 EUR/USD -0,39 % 1,11770 USD 00:58:44 EUR/GBP +0,02 % 0,83730 GBP 00:59:22 EUR/CHF +0,52 % 0,92480 CHF 00:59:22 EUR/JPY +0,24 % 176,025 JPY 00:59:22

Tokio und Shanghai: Deutliche Kursverluste in Asien - CSI 300 erreicht Bärenmarkt

Wirtschaft

Der Leitindex, der die Schwergewichte aus Shanghai und Shenzhen bündelt, ist seit seinem Hoch um mehr als 20 Prozent gefallen. Analysten bleiben skeptisch.

Kurse an der Börse in Shanghai: Gedämpfte Marktstimmung. Foto: REUTERS

Hongkong. Die asiatischen Börsen können den guten Vorgaben von der Wall Street am Donnerstag nicht folgen. Die wichtigsten Indizes verzeichnen deutliche Verluste. Erneut drückt die Sorge vor einer Eskalation am Persischen Golf auf die Stimmung, nachdem die USA wegen der Huthi-Angriffe Diplomaten aus Saudi-Arabien abzogen.

In Japan verlor der Leitindex Nikkei 2,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix büßte ein Prozent ein.

Der Hang Seng, der Leitindex in Hongkong, notierte drei Prozent tiefer

Die Börse in Shanghai büßte 1,2 Prozent ein.

Der Leitindex CSI 300, der die Schwergewichte aus Shanghai und Shenzhen bündelt, fiel sogar in den sogenannten Bärenmarkt. Das ist definitionsgemäß der Fall, wenn ein Index gegenüber einem Hochpunkt mehr als 20 Prozent an Wert einbüßt.

Der CSI 300 hatte im Juni bei bis zu 5064 Zählern notiert. Am Donnerstag fiel er an die Marke von knapp 4000 Punkten zurück, ein weiteres Minus von 1,7 Prozent. Der Index ist nun zehn Wochen in Folge gefallen.

„Die Anlegerstimmung an den chinesischen Märkten ist nach wie vor sehr schlecht“, sagte Homin Lee, Makrostratege bei Lombard Odier in Singapur, gegenüber Bloomberg. „Ohne neue politische oder technologische Impulse könnte dieses volatile, richtungslose Umfeld bis Anfang 2027 anhalten.“

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