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Tom Cruise steht vor Kino-Flop, aber "Verity" startet durch

Unterhaltung

Tom Cruise (64) muss mit "Digger" um seinen Ruf bangen, während "Verity" kräftig Kasse machen dürfte. Die Verfilmung des Bestsellers von Colleen Hoover (46), besetzt mit Dakota Johnson (36), Anne Hathaway (43) und Josh Hartnett (48), soll laut Deadline weltweit bis zu 55 Millionen US-Dollar (rund 48 Millionen Euro) einspielen, eventuell sogar mehr. Alle Zahlen beruhen auf Branchenprognosen. Der von Alejandro González Iñárritu (63) inszenierte Film kommt in Nordamerika dagegen nur auf geschätzte 15 Millionen US-Dollar (13 Millionen Euro). Manche Branchenkenner bezweifeln sogar, dass die Zehn-Millionen-Grenze fällt. Für Tom wäre das einer der schwächsten breiten US-Starts seit dem Jahr 2000. Schmerzhaft ist das auch wegen der Kosten: Das Nettoproduktionsbudget soll bei gemeldeten 125 Millionen US-Dollar (110 Millionen Euro) liegen.

Der Blick auf die Starttermine zeigt, wie unterschiedlich die Vorzeichen sind. "Verity" kommt in 3.510 Kinos in Nordamerika und soll dort über 30 Millionen US-Dollar erzielen (26 Millionen Euro); aus 70 internationalen Märkten könnten 20 bis 25 Millionen dazukommen (17 bis 22 Millionen Euro). Gegenüber "It Ends With Us", ebenfalls eine Hoover-Adaption, sind die Vorverkäufe schwächer, aber die Nachfrage bleibt hoch, besonders in Brasilien, wo der neue Film den Vorgänger im Ticketvorverkauf überholt. "Digger" läuft in etwa 3.300 nordamerikanischen Sälen und auf mehr als 14.000 Leinwänden in 73 weiteren Märkten. Erwartet werden international bis zu 20 Millionen US-Dollar (17 Millionen Euro), weltweit im Idealfall rund 35 Millionen US-Dollar (31 Millionen Euro). Gerüchte sprechen von Herstellungskosten zwischen 140 und 150 Millionen US-Dollar (124 bis 133 Millionen Euro), dazu kommt ein Marketingbudget von fast 100 Millionen US-Dollar (89 Millionen Euro). Bei Rotten Tomatoes steht der Film bei 52 Prozent, Warner Bros. setzt kurzfristig auf die Kontroverse um den Film.

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