DAX +1,36 % 25.959,48 Pkt 09:47:03 MDAX +0,60 % 32.408,58 Pkt 09:47:04 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.402,89 Pkt 09:47:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold +0,21 % 4.115,70 USD 09:52:01 Silber +1,14 % 58,45 USD 09:52:00 Brent -5,02 % 83,52 USD 09:52:02 WTI -6,04 % 79,56 USD 09:52:02 Bitcoin -1,53 % 62.528,63 USD 10:01:59 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 10:01:53 EUR/GBP +0,05 % 0,85640 GBP 10:02:04 EUR/CHF +0,33 % 0,93180 CHF 10:02:04 EUR/JPY -2,13 % 180,644 JPY 10:02:04

„Ton aus, das geht gar nicht“

Unterhaltung

Startseite Stars & TV „ZDF-Fernsehgarten“-Zuschauer bereits nach wenigen Minuten entsetzt: „Ton aus, das geht gar nicht“ Von: Simon Krug Uns auf Google folgen Bizarrer TV-Auftritt: Was Andrea Kiewel im „ZDF-Fernsehgarten“ als mutig und etwas Besonderes feiert, fällt beim Publikum an den Bildschirmen komplett durch. Mainz – An diesem Sonntag steht der „ZDF-Fernsehgarten“ unter dem Motto „Rock im Garten“, und Moderatorin Andrea Kiewel (61) hat eine echte Premiere im Gepäck. Zu Gast auf der Open-Air-Bühne: der Berliner Aktionskünstler und Roboterbauer Kolja Kugler. Im Schlepptau hat er sein Ensemble aus Schrottteilen, die „One Love Machine Band“. Kiewel feiert die Truppe kurzerhand als „allercoolste Roboter-Band der Welt“ und verspricht Töne, die es „im ‚Fernsehgarten‘ überhaupt noch nie“ gab. Ihre Ankündigung hat es in sich: Er sei „der Gründer, der Manager, der kreative Kopf, der Komponist, der Gott hinter dieser Band.“ Kugler selbst wertet die Einladung als großen Vertrauensbeweis. „Dankeschön, Kiwi, dass ihr uns eingeladen habt, finde ich sehr mutig“, bedankt sich der Berliner. Kiewel kontert prompt: Coole Sachen gehörten eben in den „Fernsehgarten“. Anschließend stellt der Künstler seine mechanischen Bandmitglieder vor, von denen jedes seine ganz eigene Geschichte hat. Allein an einem Roboter habe er vier Jahre lang getüftelt. „Er besteht aus Schrott, ich liebe Schrott“, verrät Kugler. Verbaut wurden unter anderem alte Schwalbenteile, eine Fernsehantenne und Flummis. Für seinen Schlagzeuger wählt er eine ungewöhnliche Beschreibung: „Ich weiß jetzt gar nicht, was ich sagen soll, außer dass er auch weiterspielt, wenn er seinen Kopf verliert.“ „ZDF-Fernsehgarten“-Gast stellt Roboter-Band vor: „Es hilft, wenn eine Schraube locker ist“ Wenig später fällt Kiewels Blick auf einen Schwarm kleiner Robotervögel, in denen die „Fernsehgarten“-Gastgeberin direkt einen selbstironischen Vergleich zieht: „Mir gefallen diese Kiwi-Vögel da oben ganz besonders gut. Die sind dick und können nicht fliegen – so wie ich.“ Laut Kugler sind die Vögel „tatsächlich meine Obsession“. 15 Jahre lang habe er an ihnen gebaut, jeder trage eine Flöte der C-Dur-Tonleiter in sich. Auch sein ältester Roboter bekommt seinen Moment – inklusive prominenter Namensanspielung: „Sir Elton Junk [abgeleitet von Sir Elton John; Anm. d. Red.], mein Allererster und mein Allerliebster.“ Auf die Frage, wie er das alles konstruieren könne, antwortet Kugler entwaffnend ehrlich: „Warum ich das kann, ist mir auch schleierhaft.“ Mit einem Augenzwinkern schiebt er hinterher: „Es hilft, wenn eine Schraube locker ist.“ Dann folgt die musikalische Kostprobe – und die spaltet die Gemüter gewaltig. Während das Publikum vor Ort den Auftritt mit Applaus und Jubel feiert, hagelt es auf X gnadenlose Häme. „Das klingt doch schlimm“, stellt ein „Fernsehgarten“-Zuschauer fest. Ein anderer urteilt trocken: „So ganz ausgereift wirkt das Ganze aber noch nicht.“ Deutlich drastischer formuliert es ein weiterer Nutzer: „Hört sich so an, als ob man die Kellertreppe mit einem Sack Musikinstrumente runtergefallen ist.“ Auch der Vergleich mit einer „klapprigen Dampflok“ fällt. Eine Nutzerin fordert kurzerhand: „Die Trash Music kann dann bitte weg.“ Wieder andere haben längst genug gehört: „Ton aus, das geht gar nicht.“

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