Top 10: Die beste Handyhalterung fürs Fahrrad im Test - Fidlock, Hama & Co.
Egal, ob Navi, Tacho oder Musik: Das Smartphone fährt auf dem Zweirad oft mit. Wir zeigen die besten Handyhalterungen für Fahrrad, E-Bike und E-Scooter. Das Smartphone sicher am Lenker befestigen – das klingt simpel, doch bei einer Handyhalterung fürs Fahrrad sind die Unterschiede enorm. Erst bei schneller Fahrt über holpriges Kopfsteinpflaster zeigt sich, welche Smartphone-Halterung das Mobilgerät wirklich sicher hält. Eine gute Fahrrad-Handyhalterung muss das Telefon fest umschließen, einfach zu bedienen und wetterfest sein. Schließlich ist nichts ärgerlicher, als wenn das teure Smartphone bei voller Fahrt auf den harten Asphalt stürzt. Neben der reinen Stabilität spielen im Alltag auch UV-Beständigkeit und eine effektive Vibrationsdämpfung eine wichtige Rolle, um die empfindliche Kamera-Technik des Handys zu schützen. Ob mit induktiver Ladefunktion, 360-Grad-Drehung, speziellem Case-System oder als universelle Handyhalterung für Fahrrad, E-Bike und E-Scooter: Die Anforderungen sind individuell. Wir haben zahlreiche Modelle im Test genau unter die Lupe genommen. Unsere Bestenliste zeigt, welche Halterungen im Vergleich wirklich überzeugen und ihr Geld wert sind. Ein Pedelec für jeden Zweck findet sich in unserer Top 10: Das beste City-E-Bike – Preis-Leistungs-Sieger kostet 799 Euro. Mehr Schutz bieten zudem Helme aus der Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm mit Blinker, Bluetooth, SOS & Musik im Test. Welche Handyhalterung fürs Fahrrad ist die beste? Bei unserem Ranking haben wir das Augenmerk vorwiegend auf festen Halt und praktische und komfortable Nutzung im Alltag gelegt. Unser Testsieger ist die Handyhalterung von Andobil. Sie überzeugt mit schneller, einfacher Montage, solider Verarbeitung und einem fairen Preis. Mit rund 24 Euro ist sie für die meisten Zwecke eine empfehlenswerte Wahl. Die smarteste Lösung ist der Technologiesieger von Fidlock. Er ist schnell befestigt und hält dennoch bombenfest. Wer es mit dem E-MTB (Bestenliste) lieber auf robuster Strecke unterwegs ist, für den ist die Halterung von Fidlock die richtige Lösung. Allerdings ist zwingend eine Schutzhülle erforderlich ab rund 22 Euro. Die Universallösung kostet 15 Euro. Die Lenkerhalterung selbst schlägt mit etwa 24 Euro zu Buche. Preis-Leistungs-Sieger ist die Glangeh-Handyhalterung fürs Fahrrad ab 12 Euro. Diese ermöglicht eine vielfältige Nutzung und einfache Montage. Wie kann man das Handy am Fahrrad befestigen? Vor allem die günstigen Handyhalterungen sind universell passend – für jedes Bike und Smartphone-Modell. Wenn mehrere Nutzer aufs gleiche Rad steigen, sollte man das bedenken, oder wenn demnächst der Wechsel des Handys ansteht. Bei diesen Halterungen werden die Handys oftmals recht fummelig mit Gummibändern, Klammern oder Dreh- und Schraubverschlüssen eingespannt. Großstädter kennen diese Halterungen von den allgegenwärtigen E-Scootern, die häufig damit ausgestattet sind. Die Alternative sind teurere Halterungen, bei denen eine zum Smartphone passende Hülle notwendig ist. Sie bildet das Gegenstück zum am Rad befestigten Arm oder Knopf. Das Telefon rastet dort komfortabel mit einer Drück- oder Drehbewegung ein und hält bombenfest. Es lässt sich für ein schnelles Foto flott und problemlos entnehmen und wieder einsetzen. Bei einer Klemm- oder Gummibandhalterung macht man das hingegen nicht so gerne. Eine weitere Option sind Rahmentaschen, hier ist das Display des Smartphones aber nur schwer ablesbar und schlecht zu bedienen. heise bestenlisten Weitere Alternativen Noch mehr Handyhalterungen fürs Fahrrad finden sich in unserem Preisvergleich. Einfache Modelle gibt es bereits für wenige Euro. Interessant sind zudem Lösungen mit Powerbank. Fischer bietet für 60 Euro einen Smartphone-Halter mit Powerbank und Lautsprecher an. Der Halter von Cellularline für 17 Euro bietet eine Befestigung für eine Powerbank (gehört nicht zum Lieferumfang). Wasserfeste Lenkertaschen und Handyhalterungen Es gibt neben der Klickfix Phonebag Tour M eine Vielzahl an preiswerten und wasserfesten Lenkertaschen für Smartphones. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass die Bedienung des Touchscreens darin eingeschränkt ist. Das Prinzip der wasserdichten Lenkertaschen für Smartphones ist nahezu identisch mit einer Rahmentasche, nur es gibt deutlich weniger Platz. Im Test konnten wir ein Portemonnaie und einen Schlüssel unterbringen. Alternativ packt man ein Brillenetui statt des Geldbeutels hinein. Für mehr reicht der Platz nicht. Auch eine Powerbank samt Kabel kann mitgeführt werden. Es gibt zudem spezielle, wasserdichte Handyhalterungen für den Lenker. Diese sind aber nicht für jedes Modell geeignet, da die Hülle hier starr ist. Bei dem Modell von Hama für 8 Euro handelt es sich im Prinzip nur um einen Kunststoffbeutel für das Handy. Dieser eignet sich nur für kleine Smartphones bis 6,1 Zoll. Mit Schutzhülle passen die Mobilgeräte kaum hinein. Rahmentaschen für das Smartphone Deutlich mehr Stauraum für Sonnenmilch, Getränke, eine Powerbank (Bestenliste) oder Sonnenbrille bieten wasserdichte Rahmentaschen mit einem Fach und Sichtfenster fürs Smartphone. heise bestenlisten Die Yanho-Rahmentasche (Testbericht) wird über Klettverschlüsse am Rahmen befestigt. Das Handy kommt in einen durch eine transparente Folie geschützten Einschub an der Oberseite. Die Außenmaße betragen 18 cm in der Länge, 9,5 cm in der Breite und 9 cm in der Höhe. Während Länge und Höhe eher unproblematisch sind, sollten Käufer darauf achten, dass die Breite 9,5 cm nicht übersteigt, da sonst die Gefahr besteht, dass die Beine beim Radeln an der Tasche scheuern. Trotz des recht hohen Alters und der Materialwahl ist die Rahmentasche auch nach regelmäßiger Nutzung noch immer voll funktionstüchtig. Der Reißverschluss zickt nicht, das Kunstleder ist knittrig, aber ohne Risse. Der Innenraum der Tasche sowie der Einschub für das Handy bleiben auch bei Regen trocken – das ist primär für jene praktisch, die kein wasserdichtes Smartphone ihr Eigen nennen. Die von uns getestete Rahmentasche ist unter dem Namen Yanho aktuell nicht mehr erhältlich, allerdings gibt es jede Menge identische Produkte, etwa von Rockbros zu Preisen von19 Euro bis 22 Euro. Handyhalterung mit Airtag Wer wissen will, wo das Fahrrad ist, kann sich mit Apple Airtags (Testbericht) weiterhelfen. Das sind kleine Funksender, die per Bluetooth mit dem iPhone kommunizieren. Die Funkreichweite der Airtags beträgt nur wenige Meter. Die Airtags kommunizieren aber mit allen iOS-Geräten in der Nähe. Laut Apple ist die Kommunikation verschlüsselt und anonym. Eine Halterung mit einem Steckplatz für ein Apple Airtag bekommt man ab 17 Euro bei Amazon. Sind Handyhalter am Fahrrad erlaubt? Eine Halterung für ein Smartphone ist laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) erlaubt. Das gilt, wenn das Mobilgerät „weder aufgenommen noch gehalten wird“. Eine „kurze, den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen angepasste Blickzuwendung zum Gerät“ ist erlaubt. Man sollte also nicht zu lange auf das Display schauen oder Eingaben daran während der Fahrt tätigen. Fazit Alle von uns getesteten Fahrrad-Handyhalterungen erfüllen ihren Zweck: Sie fixieren das Smartphone sicher am Lenker. Eine Ausnahme ist die Halterung von Backture. Von ihr raten wir trotz des niedrigen Preises ab, denn ihre Konstruktion ist wenig durchdacht und das Material sehr dünn. Die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf lautet: Soll es eine universelle Halterung sein oder ein System mit passender Hülle für das jeweilige Smartphone? Letztere sind unserer Erfahrung nach insgesamt die bessere Wahl. Die Handys sitzen sehr fest, die Befestigung ist stabil und das Einsetzen sowie Herausnehmen gelingt fummelfrei in Sekundenschnelle. Allerdings ist dafür eine zusätzliche Schutzhülle nötig. Wer außerdem ein Schutzglas nutzt, muss damit rechnen, dass es nicht mehr passt. Wer auf kabelloses Laden verzichten kann, sollte sich Fidlock genauer ansehen. Unter den universellen Halterungen hat uns das Modell von Andobil am besten gefallen. Wer für alle Fälle eine Handyhalterung im Rucksack dabeihaben möchte, sollte Finn in Betracht ziehen. Für den regelmäßigen Einsatz wäre uns das System zu fummelig. Für die schnelle Nutzung zwischendurch ist das Silikonband aber vor allem angesichts des niedrigen Preises empfehlenswert. Eine dritte Variante sind Rahmentaschen. Wer bereit ist, rund 50 Euro auszugeben, fährt mit Klickfix am besten. Wer die Tasche nicht abnehmen möchte oder mit etwas wackeligeren und weniger komfortablen Klettbändern leben kann, bekommt eine No-Name-Hülle für etwa die Hälfte. In beiden Fällen bleibt Platz für Werkzeug und Flickzeug, ein Ladekabel mit kleiner Powerbank sowie ein paar Pflaster. Weitere Artikel rund um Fahrrad und E-Mobilität: