Top 10: Die besten Solarleuchten im Test - mit Bewegungsmelder für den Garten
Solarleuchten bringen ohne Steckdose Licht in den Garten. Wir zeigen die besten Modelle mit Bewegungsmelder und geben Kauftipps.
LED-Strahler und Außenleuchten mit Solarpanel und Akku sorgen unabhängig vom Stromnetz für Licht – das erleichtert die Montage und der Betrieb verursacht keine zusätzlichen Stromkosten. Solarleuchten für den Garten gibt es mit Bewegungsmelder schon für wenige Euro. Wir zeigen die besten Modelle und erläutern, worauf man beim Kauf achten sollte.
Solarleuchten für den Garten mit Photovoltaik-Panel und Akku sind günstig und funktionieren ohne aufwendige Verkabelung. Wer Fehlkäufe und Frust vermeiden will, sollte im Vorfeld aber genau überlegen, was er benötigt. Trotz niedriger Preise und einfacher Montage gibt es einige Dinge, auf die man achten muss, um nicht doch im Dunkeln zu stehen. Und Achtung, Spoiler: Teure Leuchten sind nicht automatisch besser.
In diesem Ratgeber geht es deshalb um alle wichtigen Punkte rund um Solar-Außenleuchten und die besten Solarleuchten für den Garten. Weitere Informationen rund um das Thema Licht im Garten bieten die Artikel Smarte Außenleuchten für Garten & Terrasse im Test: Philips Hue, Govee & Co. und Top 10: Die beste LED-Fackel mit Akku, Solar und Flammeneffekt im Test.
Welche Solarlampe mit Bewegungsmelder ist die beste?
Letztlich erfüllen alle getesteten Solarstrahler ihren Zweck, Unterschiede hinsichtlich Bedienung und Qualität gibt es aber durchaus. Folgende Gartenleuchten bieten aus unserer Sicht das beste Gesamtpaket.
Unser neuer Testsieger ist die Solarleuchte von Philips für 20 Euro. Die Marken-Solarleuchte punktet mit fairem Preis, hoher Helligkeit und drei fernsteuerbaren Betriebsmodi.
Die Solarlampe Sigrill ab rund 14 Euro ist mit ihren drei verschiedenen Lichtmodi und hoher Helligkeit unser Preis-Leistungs-Sieger.
Technologiesieger ist die Gartenleuchte von Tuyluxe mit vier Lampenköpfen. Die Solarleuchte mit drei Leuchtmodi und Fernbedienung gibt es ab 40 Euro im Doppelpack.
Die Platzierungen sechs und sieben sind aktuell leider vergriffen, von Platz fünf sind nur noch wenige Stück verfügbar. Weitere Solarlampen sind deshalb bereits auf dem Weg in die Redaktion.
Vorteile und Nachteile
Solarleuchten sparen Geld und sind modern. Allerdings unterscheiden sie sich in einigen Punkten von Außenbeleuchtungen, die mit dem Stromnetz verbunden sind. Zu den Nachteilen zählt etwa die Abhängigkeit von ausreichend Sonnenlicht – ohne sie kann der Akku nicht ausreichend laden und es bleibt dunkel. Das ist bei vernünftiger Platzierung aber nur in der dunklen Jahreszeit ein Problem – und auch nur dann, wenn tagelang keine Sonne zu sehen ist. Bewegungsmelder helfen zusätzlich, Strom zu sparen. In der Praxis kommt es darauf an, wie oft und wie lange das Licht wirklich leuchtet. Je nach Auslegung, Größe von Solarpanel und Akku sowie Energieverbrauch der LEDs funktionieren moderne Solarleuchten im Garten auch nach Tagen mit bedecktem Himmel.
Ein weiteres Problem ist die prinzipbedingt niedrigere Leistung der Leuchtmittel. Für große Gewerbebauten und riesige Außenareale sind günstige Leuchten mit Akku zu schwach und kein Vergleich zu den bekannten Baustrahlern mit 230-Volt-Anschluss – auch wenn viele Hersteller penibel darauf achten, ihre Produkte in genau dieses Licht zu rücken. Wer hier mit Solarlampen punkten will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen; dann sind auch Solarstrahler mit mehreren Hundert Watt Leistung erhältlich. Für Gärten, Innenhöfe, Carports, Einfahrten, Parkplätze oder Schrebergärten sind die kleinen Solarleuchten für weniger als 30 Euro hingegen gut geeignet. Lampen mit einer einzelnen kleinen LED sind bestenfalls als Dekorationselement zu verstehen.
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Privat haben wir unsere Solarleuchten im Außenbereich sogar reduziert – schlicht, weil der in gleißendes Licht getauchte Garten übertrieben hell war und in der Praxis die Abendruhe störte. Eine ideale Lösung sind hier Lampen mit Fernbedienung: Sie lassen sich bequem aus der Entfernung dimmen oder deaktivieren.
Richtig eingesetzt hat Solar-Außenbeleuchtung aus unserer Sicht vor allem Vorteile. Panel und Akku erlauben eine flexible Platzierung an jeder Wand – sofern das Solarpanel ausreichend Licht erhält. Der selbst erzeugte Strom entlastet außerdem die Stromrechnung und sorgt für eine zuverlässige Beleuchtung auch während eines Stromausfalls, sofern der Akku ausreichend geladen ist. Die in der Regel mit Bewegungsmelder gekoppelten Außenlampen sorgen zudem für weniger Lichtverschmutzung als Leuchten, die die ganze Nacht über brennen.
In den vergangenen Jahren haben wir uns sowohl privat als auch für unsere Bestenliste zahlreiche Solarleuchten mit Bewegungsmelder angesehen. Die für uns wichtigen Kaufkriterien sind neben dem Preis Ausstattung, Helligkeit und Praxistauglichkeit. Beim letzten Punkt achten wir etwa darauf, ob und wie flexibel sich die Leuchten einsetzen lassen.
Ein direkt an der Leuchte befestigtes Solarpanel funktioniert bei richtiger Platzierung zwar ebenso gut, in der Praxis wird das Licht aber oft an Stellen benötigt, an denen tagsüber wenig oder kein Sonnenlicht ankommt. Die Außenleuchten unserer Bestenliste haben deshalb bis auf eine Ausnahme externe Solarmodule, die eine deutlich flexiblere Platzierung erlauben.
Verarbeitungsqualität
Die Preise für Solar-Außenwandleuchten sind trotz der Vorteile nicht höher als die von verkabelten Leuchten – im Gegenteil: Die Produkte der meist unbekannten Hersteller sind in der Regel günstiger als Leuchten aus dem Baumarkt.
Unsere Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass sich das nicht mehr zwingend bei Verarbeitungsqualität und Haltbarkeit bemerkbar macht. Frühe Solarlampen haben maximal ein bis zwei Jahre funktioniert, bevor sie aus unterschiedlichen Gründen defekt waren – aus Umweltsicht ein Desaster. Allerdings hat die Qualität der günstigen Leuchten in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen, sodass die Solarlampen inzwischen deutlich länger halten.
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Die für diese Bestenliste gekauften LED-Lampen liegen oder hängen zum Teil seit 2021 im Garten des Autors und funktionieren noch immer. Wir nutzen sie im Bewegungsmeldermodus – was den Akku schont – und haben so bislang tatsächlich keinen Ausfall zu beklagen. Wir hätten im Vorfeld vermutet, dass zumindest ein Teil der Lampen in den dunklen, feuchten und kalten Wintermonaten ausfällt oder dass sich Helligkeit und Akkulaufzeit spürbar reduzieren. In der Praxis haben die günstigen Leuchten aber auch Minustemperaturen, Schneefall, Sturm und Regenschauer schadlos überstanden. Da einige Modelle jedoch bereits nicht mehr erhältlich sind, besorgen wir uns regelmäßig Nachschub für diese Bestenliste.
Bauform
Wandlampen mit Stromversorgung per Akku und Solarpanel gibt es in unzähligen Formen und Größen. Neben schwarzen Gehäusen sind die Leuchten auch in Anthrazit, Grau, Silber, Weiß oder im Edelstahl-Look erhältlich. Während günstige und mittelpreisige Modelle aus Kunststoff bestehen, kommen bei sehr hochpreisigen Lampen auch mal Metallgehäuse und echtes Glas zum Einsatz.
Auch bei Befestigung und Aufstellung gibt es zahlreiche Unterschiede, sodass sich für jede Anwendung ein passendes Modell findet. Für den Außeneinsatz sollte die Leuchte eine passende IP-Schutzart besitzen. Je nach Montageort reicht etwa Schutz gegen Spritzwasser oder es ist ein höherer Schutz gegen Regen nötig.
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Solarpanel
Das zu den LED-Außenleuchten gehörende Solarpanel lädt bei genügend Licht den Akku und sorgt so für eine netzunabhängige Stromversorgung. Damit das in der Praxis zuverlässig funktioniert, muss das Panel ausreichend stark sein und genügend Sonnenlicht abbekommen. Dank verbesserter Effizienz sind die Panels inzwischen so kompakt, dass sie sich auch direkt in die Lampengehäuse integrieren lassen. Damit gibt allerdings die Bauform vor, wie die Lampe montiert werden muss. Bei Deko-Lichtern ist das in Ordnung, für die Beleuchtung von Terrasse, Carport & Co. braucht es aber flexiblere Lösungen.
Soll die Solarleuchte an einem schattigen Ort im Garten für Licht sorgen, sind Modelle mit externem Panel besser geeignet – weshalb wir uns in der Bestenliste hauptsächlich auf solche Lampen konzentrieren.
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Lampen
Die allermeisten Solarleuchten arbeiten mit effizienten LEDs, die strahlend hell leuchten und trotzdem wenig Strom benötigen. Die teilweise mehr als hundert Einzel-LEDs sind je nach Modell mit einem großen Reflektor oder mehreren Einzelreflektoren ausgestattet. Einige Solarstrahler bieten zwei, drei oder mehr getrennte Leuchtelemente, was den Abstrahlwinkel vergrößert. Smart oder online erreichbar sind die günstigen Lampen in der Regel nicht – eine WLAN-Verbindung würde auch zulasten der Akkulaufzeit gehen. Je nachdem, ob man warmweißes oder kaltweißes Licht bevorzugt, sollte man beim Kauf auf die gewünschte Lichtfarbe achten. Ein anschauliches Beispiel für eher schwache Lampen, die sich bestenfalls als dezente (Not-)Beleuchtung oder Akzentlicht anbieten, sind flackernde LED-Fackeln.
Akku
Der Akku ist ein entscheidendes Kriterium für die Stromversorgung fernab des Stromnetzes. Je mehr Leistung die Lampe hat, desto größer muss die Kapazität des Akkus sein. Hinzu kommt, dass der Akku auch genügend Reserven für wolkenverhangene und düstere Tage benötigt. Leider kann man den Produktbeschreibungen hier häufig nicht vertrauen.
Ein Bewegungsmelder kann die Laufzeit deutlich verlängern, weil die Lampe nur bei Bedarf leuchtet. Bleibt es eine Woche und länger duster, können die internen Akkus insbesondere bei Minustemperaturen aber nicht mehr ausreichend Leistung liefern. Das macht sich zunächst durch geringere Helligkeit bemerkbar. Bleibt es weiterhin trüb, leuchten die Lampen irgendwann gar nicht mehr. In der Praxis reicht dann aber bereits ein Tag mit leichtem Sonnenschein und die Leuchten sind wieder einsatzbereit.
Steuerung
Damit die Lampen tagsüber keinen Strom verbrauchen, setzen die Hersteller auf einfache Helligkeitssensoren, die in der Regel im Solarpanel integriert sind. Sobald es dunkel wird, schalten sich die Leuchten automatisch ein. Wenn es um zuverlässige Ausleuchtung geht, ist es allerdings sinnvoller, die Lampen nur bei Bedarf zu aktivieren – so schont man den Akku und hat die volle Helligkeit zur Verfügung, wenn sie wirklich nötig ist. Das funktioniert am bequemsten per Bewegungssensor. Einige Hersteller setzen alternativ auf fernsteuerbare Lampen oder auf eine Kombination aus Fernsteuerung und Bewegungserkennung – für uns die beste Lösung.
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Fazit
Solarleuchten für den Garten müssen nicht teuer sein und können je nach Modell kleinere bis mittelgroße Bereiche wie Wege, Eingänge oder Carports ausleuchten. Ordentlich helle Lampen für die Beleuchtung von Carport, Gartenhütte, Innenhof oder Vorplatz gibt es bereits für unter 20 Euro.
Für höheren Kontrast und bessere Sichtbarkeit sorgen LEDs mit kaltem Farbton. Warmweißes Licht wird in der Regel aber als deutlich angenehmer empfunden, weshalb wir diese Lampen für Haus und Garten bevorzugen.
Die generellen Unterschiede sind insgesamt nicht mehr besonders groß – im Gegenteil: Einige der zahlreichen Testgeräte hatten trotz unterschiedlicher Firmierung und abweichendem Design identische Warnaufkleber und exakt das gleiche Befestigungszubehör beigepackt.
Weitere Bestenlisten und Ratgeber rund um Beleuchtung und Garten finden sich hier: