Topklub stellt FC Bayern München angeblich Ultimatum bei Joao Palhinha
Der FC Bayern München würde sich im laufenden Transferfenster liebend gerne noch von Joao Palhinha trennen. Allerdings fehlt bislang ein Abnehmer für den portugiesischen Mittelfeldspieler. Für Probleme sorgt dabei laut übereinstimmenden Medienberichten die geforderte Ablösesumme in Höhe von bis zu 25 Millionen Euro. Das gilt insbesondere für Benfica. Der Erzrivale von Palhinhas Ex-Klub Sporting soll laut CNN Portugal ein finales Angebot beim deutschen Rekordmeister vorgelegt haben. Benfica hofft angeblich, mit einer Deadline ausreichend Druck zu erzeugen. Bis Sonntag erwarten die Portugiesen offenbar eine Antwort in dem Poker, aus dem sie sich andernfalls zurückziehen wollen. Dass das aktuelle Angebot jedoch ausreicht, gilt als unwahrscheinlich. Dem Bericht zufolge handelt es sich dabei nur um eine Leihe mit anschließender Kaufoption oder Kaufpflicht. Dies entspricht nicht den Wünschen der Bayern. Der Spieler selbst hingegen soll mit dem Angebot vertraut und einverstanden sein. Öffentlich hatte der 31-Jährige noch kürzlich betont, um seinen Platz in der Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany kämpfen zu wollen. Sein Vertrag läuft an der Säbener Straße noch bis 2028, doch bereits in der Vorsaison wurde er nach Tottenham verliehen. Die Spurs zogen jedoch nicht die Kaufoption. Neben Benfica wurde auch Juventus Turin als Interessent ins Spiel gebracht. Zudem soll es aus Saudi-Arabien ein lukratives Angebot gegeben haben. Getty Images Joao Palhinha: Interesse aus England? In den vergangenen Tagen führte die Spur dann ausgerechnet nach Birmingham zu Aston Villa. Der Premier-League-Klub trifft am Freitag in einem Testspiel auf den FCB. Es soll loses Interesse vom kommenden Gegner geben. Zugleich berichtete Bild-Transfer-Experte Christian Falk zu Beginn der Woche, dass die Bayern bezüglich eines Deals mit Villa "nicht besonders zuversichtlich" sind.