DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:30:02 Gold -0,96 % 3.992,80 USD 07:47:12 Silber -2,72 % 50,77 USD 07:47:12 Brent -2,47 % 112,04 USD 07:47:16 WTI +0,94 % 102,96 USD 07:47:10 Bitcoin +0,85 % 78.448,98 USD 07:57:13 EUR/USD +0,24 % 1,11830 USD 07:56:43 EUR/GBP -0,26 % 0,83470 GBP 07:57:14 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 07:57:15 EUR/JPY +0,09 % 176,217 JPY 07:57:14

Topspiel SC Magdeburg gegen THW Kiel in der Handball-Einzelkritik

Sport

SC Magdeburg

Matej Mandic: Der Kroate legte im SCM-Spiel einen starken Start hin, nagelte sein Tor förmlich zu und konnte bei vier Paraden nach sieben Minuten eine Quote von 66 Prozent aufweisen. Meldete sich nach einer kurzen Phase ohne Parade noch einmal sehenswert zurück, ehe er ab der 35. Minute für seinen Landsmann Platz machte.

Dominik Kuzmanovic: Der SCM-Neuzugang kam in der 24 Minute erstmals für einen Strafwurf zwischen die Pfosten und blieb zunächst erfolglos. Versuchte sein Glück in der 34. Minute erneut und blieb nach einer Siebenmeter-Parade gegen Domen Makuc direkt im Tor. Entschärfte eine Minute später direkt den nächsten Makuc-Strafwurf und knüpfte umgehend an die starke Mandic-Leistung an. Lief in der Schlussphase immer heißer und war teilweise förmlich unüberwindbar. Kommt nach einer überragenden Leistung in 17 Minuten Spielzeit auf acht Paraden und eine 50%-Quote.

Matthias Musche: Es war einfach nicht sein Tag. Matthias Musche zeigte sich zunächst treffsicher, ließ dann allerdings vier Fehlwürfe folgen. Sein fünfter Torversuch landete im Gesicht von Andreas Wolff. Kam nach Ende seiner Zeitstrafe nicht noch einmal auf die Platte zurück.

Felix Claar: Startete im linken Rückraum und spielte beinahe durch. Der Schwede agierte gewohnt zuverlässig, blieb bei seinen vier Treffern allerdings eher unauffällig, da sich Kristjansson und Magnusson einmal mehr ins Rampenlicht spielten.

Gisli Kristjansson: Sein Ex-Klub hatte gegen den isländischen Spielmacher phasenweise keine Antwort. Kristjansson zeigte eine starke Leistung und erzielte zunächst vier Treffer bei fünf Versuchen, leistete sich bei den nachfolgenden drei Versuchen aber noch zwei Fehlwürfe.

Daniel Pettersson: Der Schwede spielte auf Rechtsaußen durch und verwandelte seinen einzigen Wurf treffsicher. Wurde ansonsten allerdings kaum in Szene gesetzt und blieb unauffällig.

Omar Ingi Magnusson: Der isländische Linkshänder avancierte einmal mehr zum besten SCM-Werfer. Tankte sich mit einem starken Eins-gegen-Eins direkt zum ersten Treffer des Abends durch, holte früh eine Zeitstrafe raus und wusste auch ansonsten zu überzeugen. Trug das SCM-Spiel, blieb bei fünf Versuchen vom Strich schadlos und hatte mit insgesamt elf Toren großen Anteil am Sieg der Elbstädter. Spielte bei einem HPI von 98 beinahe am Optimum.

Antonio Serradilla: Der spanische Rückkehrer war durch den Ausfall von Elvar Örn Jonsson einmal mehr gefordert und lieferte wie bestellt. Übernahm im Innenblock viel Verantwortung und leistete mit seiner starken Verteidigung einen großen Beitrag zum schwachen THW-Angriff der ersten Hälfte. Auch sein Kurzausflug in den Angriff war erfolgreich: Mit einem sehenswerten Eins-gegen-Eins tankte er sich zum 15:9-Halbzeitstand durch.

Albin Lagergren: Der Schwede kam ab Mitte der ersten Halbzeit immer wieder phasenweise ins Spiel, um Omar Ingi Magnusson im rechten Rückraum zu entlasten. Knüpfte an die guten Leistungen seines Positionskollegen an und blieb bei vier Treffern in 20 Minuten Spielzeit ohne Fehlversuch.

Lukas Mertens: Kam in der 16. Minute für Matthias Musche ins Spiel, blieb aber weitestgehend unauffällig. Verwandelte seinen einzigen Wurf in 39 Minuten Spielzeit sicher.

Magnus Saugstrup: Der Kreisläufer stellte gemeinsam mit Antonio Serradilla eine starke SCM-Abwehr und erzwang gegen teilweise ratlose Kieler immer wieder Ballgewinne. Glänzte auch im Angriff bei drei Treffern aus drei Versuchen und knüpfte sich insgesamt gut in die starke Magdeburger Leistung ein.

Oscar Bergendahl: Der Schwede entlastete Magnus Saugstrup am Kreis. Wurde nur einmal in Szene gesetzt, verwandelte diesen Wurf allerdings treffsicher.

THW Kiel

Andreas Wolff: Deutschlands Nummer eins erwischte einen starken Start ins Spiel und stand seinem Gegenüber mit vier Paraden in den ersten zehn Minuten in nichts nach. Konnte dann allerdings nicht an den guten Auftakt anknüpfen. Startete in der zweiten Halbzeit auf der Bank, kam dann allerdings nochmal - ohne Erfolg - für einen Siebenmeter ins Spiel und stand ab Mitte der zweiten Hälfte erneut zwischen den Pfosten. Nach einem anfänglichen Duell auf Augenhöhe dominierte der SCM das Torhüterspiel schließlich klar, Wolff kommt mit sieben Paraden lediglich auf eine Quote von 23%.

Gonzalo Perez de Vargas: Der Spanier rückte zur zweiten Halbzeit zwischen die Kieler Pfosten, konnte mit einer Parade in 14 Minuten jedoch keine neuen Impulse setzen und machte Mitte der zweiten Hälfte einmal mehr Platz für Wolff.

Domagoj Duvnjak: Der kroatische Spielmacher sollte die THW-Abwehr festigen, konnte in seinem neun-minütigen Kurzeinsatz in der Verteidigung allerdings keine Wende herbeiführen. Blieb im Angriff ohne Einsatz.

Harald Reinkind: Nach der Verletzung von Emil Madsen war der Norweger der Allein-Unterhalter im rechten Rückraum. Reinkind konnte den Ausfall seines Positionskollegen allerdings nicht kompensieren. Der 34-Jährige hatte keinen guten Tag erwischt und erzielte in seinen 43 Minuten Spielzeit drei Treffer bei sechs Abschlüssen.

Julian Köster: Der Nationalspieler fand nicht ins Spiel und blieb in der ersten Hälfte ohne Tor. Konnte sich in der zweiten Hälfte zwar noch zwei Mal belohnen, blieb aber insgesamt glücklos und war gegen den SCM bei Weitem nicht an seinem Optimum.

Eric Johansson: Kein guter Tag für den schwedischen Rückraumspieler. Johansson kassierte früh seine erste Zeitstrafe und verwarf alle vier Versuche in der ersten Halbzeit. Der 26-Jährige steckte allerdings nicht auf und meldete sich im Sieben-gegen-Sechs mit einem Doppelschlag zurück. Es reichte allerdings nicht, kommt bei drei Treffern aus acht Versuchen auf eine Quote von 38% und kehrte nach einem Zusammenprall mit Saugstrup Mitte der zweiten Halbzeit nicht noch einmal zurück.

Rasmus Ankermann: Der Youngster kam in der 42. Minute ins Spiel und packte in der Abwehr beherzt zu. Blieb im Angriff in zehn Minuten Einsatzzeit ohne nennenswerte Aktion und konnte die späte Wende nicht herbeiführen.

Rune Dahmke: Das Eigengewächs startete auf Linksaußen, blieb allerdings zunächst unauffällig und machte zwischendurch Platz für Vincent Büchner. Kam in der zweiten Halbzeit zurück und nahm sich in der 38. Minute seinen ersten Wurf. Verwandelte auch seinen zweiten Versuch sicher, konnte vor den Augen des Bundestrainers allerdings nicht sonderlich auf sich aufmerksam machen.

Lukas Zerbe: Der Nationalspieler agierte weitgehend glücklosen. Zerbe setzte zunächst einen Siebenmeter an den Pfosten, vergab auch seinen zweiten Strafwurf und kassierte später auch noch eine Zeitstrafe. Seine zwei Würfe vom Feld landeten allerdings souverän im Netz.

Domen Makuc: Er war der Lichtblick im Kieler Spiel: Makuc kam in der 17. Minute für Elias Ellefsen a Skipagötu in die Partie und erzielte umgehend die nächsten vier THW-Tore. Brachte Struktur ins Spiel des Rekordmeisters und setzte seine Mitspieler wiederholt in Szene, scheiterte aber auch selbst immer wieder an der starken SCM-Deckung. Zeigte sich auch vom Strich souverän und war mit Abstand das beste Zebra des Abends. Neun Treffer des Slowenen reichten dem offensiv strauchelnden THW allerdings nicht allein.

Hendrik Pekeler: Der 35-Jährige kam in der 37. Minute für das Sieben-gegen-Sechs auf die Platte, blieb in 16 Minuten Einsatzzeit allerdings ohne nennenswerte Aktion.

Elias Ellefsen á Skipagötu: Der 24-Jährige, dessen Wechsel nach Aalborg am Dienstag publik wirkte, startete auf Rückraum-Mitte. Konnte sein Potential allerdings nicht ausschöpfen, verwandelte nur zwei seiner fünf Tore und wirkte bei einer Aktion frei vor dem Tor gar etwas orientierungslos. Musste in der 17. Minute für den stärker auftretenden Makuc Platz machen und hatte in der zweiten Halbzeit nur noch einen Kurzeinsatz.

Vincent Büchner: Gab Rune Dahmke eine kurze Pause und wusste bei seinen zwei Würfen auch mit einer 100%-Quote zu überzeugen. Dennoch blieb es nur bei einem zehn-minütigen Kurzeinsatz für den Neu-Nationalspieler.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren