Torwart wird Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls
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Péter Gulácsi war über ein Jahrzehnt lang das Gesicht von RB Leipzig. Der Torhüter spielte insgesamt elf Jahre für die Sachsen. In der vergangenen Saison verlor der Ungar seinen Stammplatz, er wechselte im Sommer nach Spanien zum FC Villarreal.
Dort erkämpfte sich der 36-Jährige wieder einen Stammplatz. Auch im Champions-League-Spiel gegen die SSC Neapel am Dienstag (21 Uhr, DAZN, und im WELT-Liveticker) hätte Gulácsi zwischen den Pfosten gestanden. Doch ein dramatischer Zwischenfall in der Nacht vor der Partie machte einen Einsatz in der Königsklasse unmöglich.
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Gulácsi ist in den frühen Morgenstunden am Dienstag in seinem Haus in der Provinz Valencia Opfer eines Raubüberfalls geworden. Er war zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern im Haus. Wegen der dramatischen Erfahrung steht er nicht im Kader für das Spiel in der Champions League gegen Neapel. Das berichteten unter anderem die spanischen Sportzeitungen Marca und AS unter Berufung auf den Klub.
Gulácsi und seine Familie wurden nach Angaben der Behörden beim Angriff nicht verletzt, aber die emotionale Ausnahmesituation macht einen Einsatz unmöglich.
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Schon mehrere Überfälle auf Fußballprofis in der Region
Es ist nicht der erste Überfall auf Fußballprofis in der Region. In der Vergangenheit wurden auch die ehemaligen Villarreal-Profis André-Frank Zambo Anguissa und Karl Toko Ekambi Opfer solcher Angriffe. Auch der benachbarte FC Valencia berichtete von Überfällen auf seine Spieler, darunter Gabriel Paulista, Geoffrey Kondogbia und Ezequiel Garay.
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Noch ist unklar, wann der Ungar wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Der Klub hofft, dass sein Stammkeeper die dramatischen Ereignisse schnell verarbeiten kann. Ob er bereits wieder am Wochenende in der Primera Division gegen den FC Elche auf den Platz zurückkehren wird, ist aktuell offen.
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