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Toter Buckelwal doch nicht Timmy? DNA

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Startseite Panorama Toter Wal auf Anholt doch nicht Timmy? Pressekonferenz startet, doch Walter-Mommert distanziert sich Von: Karolin Schaefer Uns auf Google folgen Am Wal-Kadaver auf Anholt wurde der Tracker entdeckt, der Timmy einst eingesetzt wurde. Dennoch sollen die DNA-Proben nicht übereinstimmen. Update vom 22. Juli, 14:27 Uhr: Jetzt bleibt Zeit für die Beantwortung der Fragen der Anwesenden, daran mangeln dürfte es nicht. Unter anderem geht es um die Aussage, es könne sich bei einer der Proben gar nicht um einen Wal handeln. Die Abweichungen der DNA-Proben seien so groß, dass man sich die Frage stellen müsse, ob es sich um dieselbe Tierart handle, antwortet Tönnies. Update vom 22. Juli, 14:24 Uhr: Nun geht es nur noch am Rande um Buckelwal „Timmy“. Kirsten Tönnies referiert nun generell über die Bedeutung des Tierschutzes in Deutschland. Update vom 22. Juli, 14:20 Uhr: „Ich bin hier, um die Faktenlage zu demonstrieren“, sagt Tönnies, während sie den Anwesenden eine Reihe von Zahlen präsentiert. Das simple Fazit: „Zwei verschiedene Probengeber sind der Hintergrund.“ Update vom 22. Juli, 14:17 Uhr: Das Ergebnis der Analysen sei 85 Gigabyte groß gewesen, erklärt die Tierärztin. Sie habe sich bei der Auswertung helfen lassen. Beide Proben stammen von einem weiblichen Tier, hätten die Ergebnisse gezeigt. Update vom 22. Juli, 14:08 Uhr: Mutmaßlich am Buckelwal entnommenes Probenmaterial sei weiterhin für Überprüfungen verfügbar, sagt Tönnies. Die Probe sei von Mitgliedern der Initiative von der Insel Anholt nach Deutschland gebracht worden. Bei der Probenentnahme direkt an der Barge sei die Tierärztin nicht dabei gewesen. Update vom 22. Juli, 14:06 Uhr: Das DNA-Material sei in China untersucht worden, so Tönnies. In Deutschland sei eine Analyse nicht möglich gewesen: „Keiner wollte es machen.“ Die Tierärztin berichtet von Angst über die berufliche Karriere. Update vom 22. Juli, 14:03 Uhr: „Ich spreche nicht für die Initiative ‚Hope‘“, stellt Tönnies gleich zu Beginn klar. Update vom 22. Juli, 14:00 Uhr: Die Pressekonferenz mit Tierärztin Dr. Kirsten Tönnis startet. Update vom 22. Juli, 13:45 Uhr: In wenigen Augenblicken wird Tierärztin Dr. Kirsten Tönnis in Hamburg vor die Medien treten, um über neue Entwicklungen im Fall des mehrmals in der Ostsee gestrandeten Buckelwals namens „Timmy“ (auch als „Hope“ bekannt) zu informieren. Laut einer DNA-Analyse könnte es sich bei dem vor der Insel Anholt in Dänemark verendeten Tier doch nicht um Timmy handeln. Neben Tönnies sollen keine weiteren Mitglieder der privaten Rettungsaktion heute vor Ort in Hamburg sprechen. Unter anderem Sergio Bambaren hatte auf Facebook angekündigt, „aus persönlichen Gründen nicht dort sein“ zu können. Er gab an, das Resultat der mutmaßlichen DNA-Analyse zu kennen, allerdings noch keine physische Bestätigung zu haben. Völlig von den heutigen Ankündigungen distanziert hat sich indes die Geldgeberin der privaten Initiative. Gegenüber News5 teilte Katrin Walter-Mommert mit, dass sie nichts mit der einberufenen Pressekonferenz zu tun habe. Erstmeldung vom 22. Juli, 7:42 Uhr: Lebt der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal doch noch? Bei dem toten Wal, der Mitte Mai an die dänische Insel Anholt gespült wurde, soll es sich gar nicht um Timmy handeln. Das soll jetzt zumindest laut Informationen der Bild eine DNA-Analyse bestätigen. Eine abrupt angesetzte Pressekonferenz deutet darauf hin, dass es überraschende Erkenntnisse geben könnte. Für die Identifizierung des Meeresriesen wurden zwei DNA-Proben verglichen: Eine entnahm der amerikanische Wal-Experte Jeff Forster, als er kurz vor der Freilassung einen Tracker-Bolzen durch Timmys Rückenflosse bohrte. Die zweite Probe sammelten Mitglieder der privaten Wal-Initiative am Strand von Anholt. Toter Buckelwal doch nicht Timmy? Pressekonferenz am Mittwoch erwartet Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, ist am Mittwoch (22. Juli) gegen 14 Uhr eine Pressekonferenz zum gestrandeten Buckelwal in Hamburg geplant. Darin soll auch das Ergebnis der DNA-Analyse thematisiert werden. Die genaue Teilnehmerliste ist noch nicht bekannt. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) und das Meeresmuseum aus Stralsund würden aber nicht teilnehmen. Die Bild-Zeitung will das Ergebnis bereits kennen. Die beiden Proben sollen nicht miteinander übereinstimmen. Aber: Unabhängige Zeugen für die Probenentnahme der DNA gab es keine, auch der Versand ans Labor wurde nicht überwacht. Weder die Verantwortlichen im Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns noch das Meeresmuseum hatten eigene Proben von Timmy entnommen. Als der Buckelwal vor der Insel Poel gestrandet war, verzichtete das Meeresmuseum nach eigenen Angaben auf eine Probe, um das Tier nicht zu stressen. DNA-Probe von Timmy sorgt für Fragen: „Wo wurde die analysiert?“ Meeresbiologe Robert Marc Lehmann hatte sich Mitte Juni in einem YouTube-Video zu dem gesammelten DNA-Material geäußert. Das sei von der privaten Initiative vor Poel entnommen worden. „Da wurde festgestellt, dass es sich um ein Männchen handelt.“ Der vor Anholt gestrandete Wal war allerdings weiblich. „Wer hat wann wie, wo, mit wem eine DNA-Probe genommen? Wo wurde die analysiert? Was ist dabei rausgekommen und darauf gibt es keine Antworten?“, fragte sich Lehmann in dem Video. „Das finde ich komisch. Da wurde gelogen oder irgendwas versaubeutelt.“ Trotz des DNA-Ergebnisses deuten viele Spuren auf Anholt nach wie vor auf Timmy hin. Am Kadaver wurde der Tracker gefunden, mit dem der Buckelwal vor seiner Freilassung ausgestattet worden war. Die Seriennummer des GPS-Senders stimmte überein. „Das Ortungsgerät befindet sich nun im Besitz der dänischen Regierung“, hieß es damals in einer Pressemitteilung. Auch der Verlauf der Schwanzflosse sowie die Verletzungen am Kadaver deuteten auf Timmy hin.

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