Tour-Aus: Profi fliegt mit Kopf durch Autoscheibe
24.07.2026 • 22:16 Uhr Das Team-Auto von Tadej Pogacar bleibt in den Fan-Massen stecken. Radprofi Einer Rubio kann nicht mehr bremsen und fliegt mit dem Kopf durch die Scheibe. Der kolumbianische Radprofi Einer Rubio hat das leichtsinnige Verhalten einiger der mehreren Hunderttausend Fans am Anstieg nach Alpe d’Huez mit Gesichtsverletzungen und dem Aus bei der Tour de France bezahlt. Der 28-Jährige vom Team Movistar prallte ungebremst mit dem Kopf in bzw. durch die Heckscheibe eines Begleitfahrzeugs des Pogacar-Teams UAE, das direkt vor ihm in den Fanmassen steckengeblieben war. Rubio ging zu Boden und blutete stark. Der Giro-Etappensieger von 2023 musste das Rennen aufgeben. Nach Angaben seines Teams wurde Rubio mit 20 Stichen genäht. Zudem wurde er in ein Krankenhaus in Grenoble verlegt, wo weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Schwere seiner Verletzungen zu bestimmen. Rund eine halbe Million Fans hatten den Schlussanstieg der 19. Tour-Etappe an der Strecke verfolgt. Mit Gittern abgesperrt waren nur die letzten Kilometer.