DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Tour: Waerenskjold überrascht sich selbst bei Rekord-Etappe

Sport

Bei der mit 50,8 km/h schnellsten Tour-Etappe überhaupt kam es in Nevers zu einem untypischen, fast chaotischen Massensprint. Nachdem das Peloton fünf Kilometer vor dem Ziel ein Ausreißer-Trio gestellt hatte, ging es erstmal im Bummeltempo weiter. Erst auf den letzten beiden Kilometern erhöhten die Radprofis wieder das Tempo. Kein Team konnte dabei einen Sprintzug aufbauen. 350 Meter vor dem Ziel schauten sich alle Top-Sprinter noch an. Waerenskjold fuhr dabei ganz außen, sah eine Lücke und trat als Erster an. Der Norweger hatte schnell mehrere Radlängen Vorsprung und rettete diesen knapp ins Ziel. Mit dem Erfolg beim größten Rennen der Welt hatte der 26-Jährige selbst nicht gerechnet. "Ich muss das erstmal sacken lassen. Dann bin ich vielleicht glücklicher als jetzt. Es ist eine große Überraschung für mich selbst", so Waerenskjold im Sieger-Interview. Die 11. Etappe führte über 161 Kilometer von Vichy nach Nevers. Das Profil war leicht wellig, das Finale flach. Es war also alles angerichtet für den vierten Massensprint bei dieser Tour. Nach zehn Etappen mit teilweise extremer Hitze gab es zumindest beim Start angenehme Temperaturen. Regen in der Auvergne hatte für Abkühlung gesorgt. Im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen aber wieder auf mehr als 30 Grad. Ausreißer-Quartett mit Alaphilippe Den Zwischensprint nach einer halben Rennstunde erreichte ein Ausreißer-Quartett zuerst. Mathis Le Berre holte die 25 Punkte ohne Gegenwehr. Seine Mitstreiter waren der sechsfache Tour-Etappensieger Julian Alaphilippe, Nelson Oliveira und Anthon Charmig. Dahinter versuchte noch Liam Slock, nach vorne zu kommen - am Ende vergeblich. Für das Hauptfeld ging es daher nur noch um maximal zehn Sprintpunkte. Die holte sich Philipsen vor Kanter und Mads Pedersen. Die Ausreißer an der Spitze schlugen ein enorm hohes Tempo an. Nach einer guten Rennstunde betrug der Schnitt 53 km/h. Richtig weg kam das Quartett dennoch nicht, mehr als anderthalb Minuten ließ das Feld nicht zu. Dort teilten sich die Sprinter-Teams Astana, Soudal Quick-Step und NSN Cycling die Arbeit. Anders als bei den vorangegangenen Flachetappen beteiligte sich Alpecin-Premier Tech diesmal nicht an der Nachführarbeit. Alaphilippe lässt sich zurückfallen An der letzten Bergwertung 38 Kilometer vor dem Ziel ließ sich dann Alaphilippe zurückfallen. Möglicherweise musste er dem hohen Tempo Tribut zollen. An der Spitze war nun nur noch ein Trio mit weniger als einer Minute Vorsprung. Die drei Profis gaben sich trotz des geringen Vorsprungs keine Blöße und hielten das Tempo hoch. Im Feld beteiligte sich jetzt aber auch Alpecin-Premier Tech an der Tempoarbeit. Offenbar wollten die Sprinter-Teams ein Szenario wie bei der 8. Etappe vermeiden, bei der Ausreißer Slock erst 1,3 Kilometer vor dem Ziel gestellt worden war. Und nun holte das Peloton Sekunde um Sekunde auf, 5,6 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht der Ausreißer zu Ende - und dann kam der verrückte Schlussakkord. 12. Etappe startet auf Formel-1-Kurs in Magny Cours

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