Traditionsbäckerei Maier betroffen
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Bayern
Familienbetrieb in fünfter Generation insolvent: Traditionsbäckerei in Bayern kämpft ums Überleben
Von: Martina Hunger
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Die Bäckerei Maier aus der Oberpfalz hat Insolvenz angemeldet. Rund 50 Mitarbeiter sind betroffen. Der Betrieb läuft zunächst weiter – nun beginnt die Suche nach einem Investor.
Lupburg – Die nächste Insolvenz in Bayern trifft einen traditionsreichen Familienbetrieb: Die Bäckerei Maier GmbH aus Lupburg in der Oberpfalz hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Nürnberg ordnete bereits am Donnerstag (3. September) die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Unternehmens an.
Für Kunden ändert sich vorerst nichts. Sämtliche sechs Fachgeschäfte sollen geöffnet bleiben, auch die Produktion läuft weiter. Gleichzeitig wurde bereits ein Investorenprozess gestartet, mit dem eine langfristige Zukunft für die Bäckerei gefunden werden soll. Das geht aus einer Mitteilung vom 15. September 2026 hervor.
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Insolvenz trifft Bäckerei in fünfter Generation
Die Bäckerei Maier ist tief in der Region verwurzelt und wird mittlerweile in fünfter Generation geführt. Zum Unternehmen gehören die Backstube und der Hauptverkauf in Lupburg, ein Café in Parsberg sowie weitere Filialen und Backshops in Lupburg, Seubersdorf, Beratzhausen und Hemau. Damit ist das Unternehmen in den Landkreisen Neumarkt und Regensburg vertreten.
Rund 50 Mitarbeiter wurden inzwischen über die wirtschaftliche Situation informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert. Die entsprechende Vorfinanzierung sei bereits sichergestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Patrick Meyerle von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestellt.
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Hohe Kosten und sinkende Umsätze belasten Betrieb
Als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen mehrere Faktoren. Besonders stark hätten die gestiegenen Preise für Energie, Rohstoffe und Betriebsstoffe belastet. Gleichzeitig seien die Umsätze zurückgegangen.
Auch die Kaufzurückhaltung der Verbraucher mache sich bei der Bäckerei bemerkbar. Geschäftsführer Florian Maier erklärt, man habe in den vergangenen Monaten versucht, die höheren Kosten aufzufangen. Trotz großer Anstrengungen sei dies nicht ausreichend gelungen. Mit dem Insolvenzantrag habe das Unternehmen frühzeitig reagieren und eine Perspektive für Betrieb und Beschäftigte schaffen wollen.
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Erste Gespräche mit möglichen Investoren laufen
Das Team des vorläufigen Insolvenzverwalters untersucht nun die wirtschaftliche Lage und verschiedene Sanierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig läuft die Suche nach einem Investor.
Nach Angaben von Meyerle haben erste Gespräche mit Interessenten bereits stattgefunden. Ziel sei es, eine langfristige Fortführungslösung für die Bäckerei Maier zu finden. Bis dahin läuft der Geschäftsbetrieb an allen Standorten regulär weiter.