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Tragödie in England: Vater will Tochter retten - beide ertrinken

Welt

Das tragische Unglück ereignete sich am berühmten Fistral Beach, einer beliebten Surfer-Bucht im englischen Newquay, die für ihre gigantischen Wellen bekannt ist. Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtete, war eine Frau, etwa Mitte 30, am Sonntagabend (26. Juli) im Wasser in Schwierigkeiten geraten. Augenzeugen zufolge soll sich die Britin zuvor in der Nähe der Felsen aufgehalten haben. Plötzlich sei sie gestürzt und von den Klippen ins Meer gefallen, wo sie zwischen den peitschenden Wellen unterging und gegen die Felswand geschleudert wurde. Beobachter schilderten, dass ihr Vater, ein Mann in seinen Sechzigern, daraufhin ohne zu zögern hinterhergesprungen sei, um das Leben seiner Tochter zu retten. Doch auch er wurde von der starken Strömung mitgerissen. Rettungskräfte konnten wenig später nur noch die leblosen Körper der beiden aus dem Wasser ziehen, alle Wiederbelebungsversuche scheiterten. Der Mann und die Frau aus Doncaster in Nordengland wurden noch am Unglücksort für tot erklärt. Zahlreiche Strandbesucher und Spaziergänger hatten die schreckliche Tragödie mitansehen müssen. Viele von ihnen hätten versucht zu helfen, hieß es - allerdings ohne Erfolg. Fistral Beach zählt zu den bekanntesten Surfstränden Großbritanniens. Das ganze Jahr über finden hier verschiedene Wettbewerbe statt. Rettungsorganisationen warnen jedoch regelmäßig vor den kraftvollen Wellen und gefährlichen Strömungen, den sogenannten Rip Currents, die weltweit immer wieder zu tödlichen Badeunfällen führen.

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