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Trainer Lionel Scaloni bricht Pressekonferenz unter Tränen ab

Sport

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»Es tut mir in der Seele weh« Argentiniens Nationaltrainer bricht Pressekonferenz unter Tränen ab

Schon in der Kabine habe er sich die Augen ausgeweint, sagte Argentinien-Coach Lionel Scaloni nach der Niederlage im WM-Finale. Dann musste er noch vor die Presse. Und gab schließlich auf.

20.07.2026, 03.34 Uhr

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni, 48, hat seine Pressekonferenz nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien unter Tränen abgebrochen. »Es tut mir in der Seele weh«, sagte er und brachte noch ein »es tut mir sehr leid« hervor. Dann eilte der Coach weinend von der Bühne. Von den argentinischen Journalistinnen und Journalisten im Saal kam aufmunternder Applaus.

Die argentinische Mannschaft hatte im WM-Finale mit 0:1 (0:0) verloren und insgesamt kein gutes Bild abgegeben (mehr dazu hier ).

Kurz nach der Niederlage hatte Scaloni einen Einblick in sein emotionales Innenleben gegeben. »Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht«, sagte er. Wenig später kam es dann doch anders.

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Bei der Pressekonferenz hatte Scaloni zuvor von seiner Mannschaft um Superstar Lionel Messi geschwärmt. »Es ist ein großartiges Team. Ich hoffe, dass zukünftige Generationen davon beeinflusst werden.« Auf einen möglichen Rücktritt des 39 Jahre alten Messi aus dem Nationalteam angesprochen, erklärte der Coach, dass er noch nicht mit dem Kapitän gesprochen habe (mehr dazu, wie Messi sich im Laufe seiner Karriere immer wieder neu erfand, erfahren Sie hier ).

Auch zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni zunächst bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bis 2030 geeinigt habe. Er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. »Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf«, sagte Scaloni mit brüchiger Stimme und Tränen in den Augen.

Mehr zum Thema: Ferran Torres tut, was einst Andrés Iniesta gelang, und schießt Spanien zum WM-Titel. Lionel Messi steht der Schmerz der Niederlage ins Gesicht geschrieben. Zeit für den Fußball, Trump und die USA hinter sich zu lassen .

aar/dpa

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